"Unser Dorf": Huglfing und Schönberg auf Kreisebene mit Goldmedaillen ausgezeichnet

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Die Bürgermeister Bernhard Kamhuber (Huglfing, vorn 5.v.re.) und Markus Bader (Schönberg, 5.v.li.) mit Andrea Jochner-Weiß (li. außen) und Heike Grosser (re. außen) sowie der Jury (hinten) mit Vertretern ihrer Gemeinden.

Huglfing/Schönberg – Den ersten Meilenstein im 27. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben die Gemeinden Huglfing und Schönberg bereits erreicht: Sie gewannen beide den Kreisentscheid für den Wettbewerb und erhielten dafür von Landrätin Andrea Jochner-Weiß eine Goldmedaille.

Huglfing hatte den Entscheid in der Kategorie „über 600 Einwohner“ und Schönberg den in der Kategorie „unter 600 Einwohner“ gewonnen. Unter der Leitung und Organisation von Heike Grosser hatte sich die Jury, bestehend aus Kreisbaumeister Horst Nadler, Matthias Hett (Fachreferent für Naturschutz im Landratsamt Weilheim-Schongau), Leonhard Reßler (erster Vorsitzender des Kreisverbands für Gartenkultur und Landespflege), Marina Saur (Jugendvertreterin), Inge Dürrenberger (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) sowie Peter Erhard (Bürgermeister von Böbing), bei einem Rundgang im September persönlich einen Eindruck von den beiden Orten gemacht. Damit ist jedoch nur, wie bereits erwähnt, ein Meilenstein von vieren geschafft. Die nächste Hürde ist der Bezirksentscheid, bevor es über den Landesentscheid zum Bundesentscheid kommt. Wenngleich die beiden Gemeinden mit ihren 2 840 beziehungsweise 365 Einwohnern bereits sehr viel Nachahmenswertes aufweisen können, gibt es dennoch Anregungen zu Verbesserungen, wie Grosser bei der Übergabe der beiden Goldmedaillen anregte. Landrätin Jochner-Weiß riet diesbezüglich: „An Kritik kann man arbeiten und man kann daran wachsen!“ Es sei stets interessant die Frage beantwortet zu bekommen: „Wie sehen uns die anderen?“ Der Titel des Wettbewerbes laute zwar „Unser Dorf soll schöner werden“, aber heute gelte vor allem auch: „Unser Dorf soll fit für die Zukunft sein!“ Jochner-Weiß dankte für das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten und erinnerte daran, dass „ohne eine intakte Dorfgemeinschaft nichts geht“.

So bleibt noch ein wenig zu tun, bis am 13. und 17. Juli die Bezirkskommission aus Landshut zur Inspektion kommt.

Von Michael Albrecht

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