Herbert Klein übergibt Vorstandsvorsitz im Unternehmerkreis Weilheim-Peißenberg an Dietmar Ahl

"Eine schöne und positive Zeit"

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Handschlag zwischen ehemaligem und neuem Vorstandsvorsitzenden: Herbert Klein (links) übergab das Führungsamt im Unternehmerkreis Weilheim-Peißenberg an Dietmar Ahl (rechts), der selbige Funktion bereits vor 25 Jahren inne hatte. Mit auf dem Bild (v. li..): Die Vorstandsmitglieder Rupert Kirchbichler, Klaus Bauer, Markus Lanz und Kersten Stöbe.

Weilheim – Beim Unternehmerkreis Weilheim-Peißenberg hat es einen Führungswechsel gegeben: Nach sieben Jahren im Amt gab Herbert Klein den Posten des Vorstandsvorsitzenden an Dietmar Ahl ab.

Letzterer erhielt bei der jüngsten Hauptversammlung einhellig das Vertrauen seiner Vorstandskollegen ausgesprochen. Die personelle Neubesetzung musste gemäß den Unternehmerkreis-Statuten vorgenommen werden, da Klein seit Anfang des Jahres nicht mehr als Leiter des Agfa-Geveart-Health-Care-Werkes in Peißenberg fungiert, sondern innerhalb der Unternehmensgruppe nun für den Europa-Service tätig ist.

Klein, der im Februar auch sein Amt als IHK-Regionalausschussvorsitzender niederlegen wird, blickte im Rahmen seiner Verabschiedung auf eine „schöne und positive Zeit“ zurück: „Ich gehe mit zwei tränenden Augen. Die beiden Vorsitz-Ämter waren Aufgaben, die Spaß gemacht haben.“ Vom stellvertretenden Unternehmerkreis-Vorsitzenden Klaus Bauer bekam Klein attestiert, dass die Institution unter seiner Führung „politisch ausgebaut“ und als Interessenvertretung eine deutliche Aufwertung erfahren habe. „Wir haben inzwischen eine ganz andere Wahrnehmung im Landkreis“, lobte Bauer – und der Einfluss des Unternehmerkreises soll weiter wachsen. Mit dem Schongauer „Informationskreis der Wirtschaft“ will man künftig enger zusammenarbeiten und die regionale Trennung abfedern – auch wenn sich die Bitte von Landrätin Andrea Jochner-Weiß nach „einer Stimme der Wirtschaft im Landkreis“ nicht realisieren lasse, wie Ahl betonte: „Das haben wir schon vor 25 Jahren versucht. Das war unmöglich und wird auch heute nicht funktionieren. Wir verstehen uns zwar gut, haben aber unterschiedliche Intentionen.“ Künftig soll es aber dennoch zweimal im Jahr ein Treffen zwischen den Weilheim-Peißenberger und Schongauer Unternehmern geben: „Dabei wollen wir versuchen, gemeinsame Richtungen zu finden“, so Ahl.

Im Unternehmerkreis Weilheim-Peißenberg sind derzeit 64 Mitglieder organisiert. Die Zahl bedeutet im Vergleich zum Vorjahr (68 Unternehmen) einen leichten Rückgang. Neue Mitglieder will man künftig vor allem im Raum Penzberg gewinnen. „Das ist bislang nicht wirklich gelungen“, räumte Ahl selbstkritisch ein. Den Wunsch nach einer Ausdehnung in Richtung Penzberg untermauerte der Unternehmerkreis auf seiner Hauptversammlung auch in personeller Hinsicht. Mit Kersten Stöbe (Firma „Messtec Power Converter“) wurde als Nachrückkandidat für Klein ein Penzberger Unternehmer in das Vorstandsgremium geholt. Auch der Vereinsname könnte dem Expansionswunsch bald Rechnung tragen: „Wir hängen nicht an der Bezeichnung ‚Weilheim-Peißenberg‘. Dann heißen wir das Ding halt anders, das ist uns wurscht“, erklärte Ahl.

Für das Jahr 2018 plant der Unternehmerkreis mit einem Jahresetat von 8 500 Euro. Im Rahmen von vier Stammtischen will man sich mit den Themen „Digitalisierung“, „Technik, Medien“, „Mobilität“ und „Unternehmensführung“ beschäftigen. Mit einem Besuch im Hubschrauber-Simulationszentrum der Bergwacht in Bad Tölz ist zudem eine gesellschaftliche Veranstaltung geplant.

Von Bernhard Jepsen 

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