Urkunden für besondere Verdienste um Kommunale Selbstverwaltung übergeben

Vorbilder für die Gesellschaft

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Bei der Verleihung der Urkunden v. li. Bürgermeister Markus Loth, die Geehrten Gerhard Trautinger und Alfred Honisch sowie Landrätin Andrea Jochner-Weiß.

Weilheim – Sie seien „Vorbilder für unsere Gesellschaft“, würdigte Landrätin Andrea Jochner-Weiß das ehrenamtliche Engagement von Alfred Honisch und Gerhard Trautinger.

Die beiden erhielten im Rahmen einer kleinen Feierstunde jeweils eine Urkunde für besondere Verdienste. Das kommunale Ehrenamt sei kein Beruf, sondern eine Berufung, so Jochner-Weiß weiter. Man brauche „ganz viel Rückgrat“ und müsse für seine Entscheidungen gerade stehen.

Honisch ist seit 2008 bis heute Mitglied des Kreistags und langjähriger Kreisvorsitzender der Grünen. Zudem ist er seit 1999 im Weilheimer Stadtrat vertreten und seit 2002 Fraktionsvorsitzender der Grünen. Seit 2003 kümmert sich Honisch im Stadtrat als Referent um Flüchtlinge, Asyl und Integration. Neben anderen Tätigkeiten in verschiedenen Ausschüssen und Gremien übernahm Honisch als Mitbegründer der Bürger-Info Weilheim viele Jahre Nachhilfeunterricht für Kinder und Jugendliche, vor allem für Russlanddeutsche. Als Grund für sein Engagement gab Honisch an, dass er erkannt habe, dass man „nicht bloß immer jammern“, sondern „selber anpacken“ sollte.

Trautinger war von 1999 bis 2017 ebenfalls Mitglied des Weilheimer Stadtrates. Dort war er mitunter als Referent für Ausstellungen/Märkte und Volksfeste verantwortlich. Neben verschiedenen anderen Mitgliedschaften in Ausschüssen und Gremien war Trautinger bis 2017 im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Stadtwerke vertreten. Besonders hervorzuheben sei außerdem sein soziales Engagement, sagte die Landrätin. 2009 erhielt Trautinger das Ehrenzeichen der Stadt Weilheim für seinen Einsatz bei der AWO. Der frühere Stadtrat führte Hilfstransporte mit Lkw nach Rumänien an hilfsbedürftige Familien durch. Des Weiteren kümmerte er sich beim „Sozialen Mittagstisch“ im AWO-Stüberl mit dem Koch um das Essen. 2015 wurde Trautinger von der SPD mit der „Willi-Brandt-Medaille“ ausgezeichnet. Er habe als nicht-Weilheimer die Stadt mitgestalten dürfen, so der Geehrte. „Es war mir eine Ehre.“

Von Sofia Wiethaler

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