Dr. Ursula Huber aus Seeshaupt engagiert sich für Energiewende

250. Stifterin begrüßt

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Tatkräftige neue Energiewende Oberland-Stifterin mit „praktischer Seite“: Der Vorstandsvorsitzende Josef Kellner (li.) und Gerald Ohlbaum als Vorsitzender des Stiftungsrates überreichten Dr. Ursula Huber die Urkunde als 250. Stifterin von Energiewende Oberland.

Seeshaupt – „Die Sonne hat mich schon immer beflügelt und es ist mir ein Anliegen, göttlich geschickte Energie zu verwerten – auch Agrarprodukte wie Raps oder Mais, wenn sie natur- und klimaverträglich angebaut werden.“ Als promovierte Philosophin und Künstlerin hat die 250. Stifterin der Energiewende Oberland (EWO) gleichzeitig eine ganz praktische Seite.

Schon als Kind hat es Dr. Ursula Huber gestört, wenn Menschen schlecht mit Energien umgehen und es nicht verstehen, einen Ofen richtig zu schüren. Den sparsamen Umgang mit Holz hat sie von ihrem Vater gelernt. In Seeshaupt mit dem Moor aufgewachsen, hat sich Huber Gedanken über den Umgang mit der Natur gemacht, über den Schutz von Energie, Luft und Bäumen.

Und so ist der sparsame Umgang mit Energien schließlich der Grund, warum sich Huber als Stifterin bei der Energiewende Oberland engagiert – und dazu auch ganz alltagspraktisch bei sich zu Hause: Hatten ihre Eltern das Künstlerhaus in Seeshaupt noch mit Holz geheizt, kümmerte sich Huber in der Mitte der 1990er Jahre um den Einbau einer Heizung.

Zusammen mit einem Installateur entwickelte sie Ideen zur optimalen Einrichtung der Anlage, zu der auch Sonnenkollektoren zur Gewinnung von Wärme gehören.

Was erwartet die Frau, die sich schon mit Nobelpreisträger Werner Heisenberg über die Quantentheorie unterhalten hat, von der EWO? „Energiewende Oberland soll sich in der Weilheimer Gegend weiter dafür einsetzen, dass mehr Private sich für die Energiewende engagieren“, sagt die 250. Stifterin. Die Energiewende Oberland heißt Dr. Ursula Huber als inspirierende, tatkräftige Stifterin willkommen.

Von Kreisbote

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