Show-Ensemble "Vaganti" sehr erfolgreich bei der "Gym For Life World Challenge"

Weltcup-Silber in Kapstadt geholt

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Es muss nicht immer Gold sein: Sichtlich groß war die Freude der „Vagantis“ über die Silbermedaille bei der "Gym for Life World Challenge" in Kapstadt.

Weilheim/Kapstadt – Mit einer Silbermedaille ist die Weilheimer Artisten-Truppe „Vaganti“ vom Weltcup der Show-Ensembles aus Kapstadt heimgekehrt. 

Die TSV-Gruppe unterlag in ihrer Kategorie bei der „Gym For Life World Challenge“ in Kapstadt, Südafrika, dem Sieger-Team aus Österreich, das mit großem Vorsprung Gold holte.

„Vaganti“ hat damit knapp die Teilnahme an der Finalgala verpasst. Benjamin Stahl, der mit Sylvia und Heidi Kluthe dem Weilheimer Show-Ensemble vorsteht, berichtet: „Die Österreicher waren ganz klar die Favoriten, aber auch die Norweger, und die erstaunlich gering vertretenen Osteuropäer, vor allem die Esten, waren sehr gut und sehr exakt.“ Entsprechend glücklich sind die insgesamt 27 Teilnehmer, die nach Südafrika gereist sind und während ihres zweiwöchigen Aufenthalts dort zudem an sozialen Projekten teilgenommen haben. Die „Gym For Life World Challenge“ gab jeder Gruppe das Zeitfenster von fünf Minuten, um Einblick in ihr Können zu bieten. „Vaganti“, bekannt für ihre phantasievollen und optisch opulenten Shows, traten mit einer stark gekürzten Version ihrer Show „Zigeunerfeuer“ an. Die Handlung, bei der es unter anderem um das „Anderssein“, „Akzeptanz“ und „Zusammenhalt“ geht, kam gut an in Kapstadt, wo viele Schwarze nach wie vor unter den Folgen der 1994 abgeschafften Rassentrennung in dem afrikanischen Staat zu leiden haben.

Florian Lipp, der die Aktion gesponsert hatte, ist stolz auf die Künstlertruppe. „Ich gratuliere zur Silbermedaille und ich finde es spitze, was für ein Projekt Vaganti hier auf die Beine gestellt hat.“

Die Gruppe „Vaganti“ existiert seit 15 Jahren und ging aus einer Jugendgruppe des TSV Weilheim, Abteilung Turnen, hervor. Die Truppe hat insgesamt knapp 100 Mitglieder aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und der Ammersee-Region. Insgesamt waren sie zum zweiten Mal Teilnehmer beim Weltcup für Show-Ensembles dabei.

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