An Vergangenheit erinnern

Verschönerungsverein bringt acht weitere Hinweisschilder an

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Die Vorstandschaft des Verschönerungsvereins (v.li.): Helmut Walch, Ragnhild Thieler, Florian Wiedenmann, Dr. Anton Schuster, Andreas Schalk, Florian Lechner und Anja Böhm.

Weilheim – 1978 hat der Verschönerungsverein im Stadtgebiet zehn in Kupfer getriebene Schilder angebracht. Sie erinnern an Weilheimer Künstler und denkmalgeschützte Gebäude. 40 Jahre später machten sich Vereinsmitglieder mit weiteren Schildern auf den Weg.

So erfährt man in der Schmiedstraße, dass hier die Bildhauerfamilien Degler und Petel lebten, Georg Petel einer der bekanntesten Bildhauer des Frühbarocks war, seit 1625 in Augsburg wirkte und mit Rubens und van Dyck befreundet war. Die neuen Schilder sind etwas schlichter und sollen mit QR-Codes ergänzt werden, über die Informationen zu den Örtlichkeiten abrufbar sind. Bei der Abfassung der Texte wird der Verein von Stadtarchivar Dr. Joachim Heberlein unterstützt. Ein weiteres Vereinsziel ist es, sämtliche Orte, an denen die Schilder angebracht sind, in einen Stadtplan für einen „Historischen Stadtrundgang“ einzufügen und mit Anmerkungen zu versehen. Die Aktion kostete bisher 4 000 Euro. Weitere 2 500 Euro, so Dr. Anton Schuster, Beisitzer im Vereinsvorstand, werden für QR-Codes und den Stadtrundgang-Plan benötigt. Die Jubiläumsstiftung der Vereinigten Sparkassen förderte das Projekt mit 6 000 Euro.

Von Kreisbote

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