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Verstärkte Verkehrskontrollen zur Faschingszeit

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Frauen in Faschingskostümen trinken Sekt
Wer an Fasching etwas trinken möchte, sollte beim Heimweg auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen zurückgreifen. © Symbolbild: PantherMedia /Arne Trautmann

Region – Zahlreiche Faschingsbegeisterte stehen nach der pandemiebedingten Absage der fünften Jahreszeit in den vergangenen zwei Jahren schon jetzt in den Startlöchern oder haben die „narrischen Tage“ bereits eingeläutet. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd weist daher auf verstärkte Alkoholkontrollen im Straßenverkehr hin.

„Bei allem Verständnis für ausgelassene Stimmung: Mit dieser ist es schnell vorbei, wenn sich verantwortungslose Narren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer ihres Fahrzeugs setzen“, das teilt das Polizeipräsidium schriftlich mit. Die Dienststellen, dazu gehören auch die Landkreise Weilheim-Schongau sowie Garmisch-Partenkirchen, werden in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt Verkehrskontrollen zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit durchführen.

„Voraussetzung für mehr Sicherheit auf unseren Straßen ist, dass sich jeder Verkehrsteilnehmer an die geltenden Verkehrsregeln hält. Leider fehlt diese Einsicht bei manchem Verkehrsteilnehmer und besonders während der Faschingszeit muss mit einer erhöhten Anzahl an Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gerechnet werden“, so das Präsidium. „Kontrollen und Sanktionen sind in diesem Zusammenhang deshalb nach wie vor unerlässlich.“

Ein Blick in die vorläufige Unfallstatistik des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd für das Jahr 2022 zeigt: Fahruntüchtige Fahrzeugführer verursachen aufgrund von Alkohol- und Drogeneinfluss häufig Verkehrsunfälle mit schweren Folgen. 13 von 82 Verkehrstoten waren auf Unfälle unter Alkoholeinfluss zurückzuführen.

Konsequenzen für Alkoholsünder

Auch wenn die Faschingsnarren in der fünften Jahreszeit das Regiment übernehmen, einen Freifahrtschein bekommen sie nicht. „Jeder, der von der Polizei mit übermäßig Alkohol oder Drogen im Blut ertappt wird, wird ausnahmslos angezeigt“, lässt die Polizei wissen. Neben einem Fahrverbot von mindestens einem Monat und mehreren Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei drohen empfindliche Geldstrafen, die nicht selten ein Monatseinkommen übersteigen. Durch den Verlust des Führerscheins kommen häufig auch berufliche Konsequenzen hinzu. „Bevor es zur Faschingsfeier geht, sollte man sich deshalb als verantwortungsvoller Verkehrsteilnehmer rechtzeitig Gedanken über einen sicheren Nachhauseweg machen.“

Sicher fahren und Vorbild sein

• „Genießen Sie die fünfte Jahreszeit und feiern Sie nach Lust und Laune – aber nehmen Sie ohne Alkohol oder andere berauschende Mittel am Straßenverkehr teil!“

• „Klären Sie bereits vor dem Genuss von Alkohol ab, wie Sie wieder sicher nach Hause kommen, ohne selbst fahren zu müssen!“

• „Greifen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen zurück. Auch wenn eine Fahrt auf dem ersten Blick teuer erscheint, ist das allemal billiger als der Verlust des Führerscheins!“

• „Steigen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nie in ein Auto ein, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht!“

• „Unterschätzen Sie am nächsten Morgen den Restalkohol nicht! Reichlich Alkoholgenuss am Vortag kann zur Folge haben, dass Sie auch am nächsten Tag noch nicht fahrtauglich sind.“

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Von Kreisbote

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