An vorderster Front für die Wirtschaft IHK verabschiedet Heidrun Brugger mit einem Empfang im Pollinger Bibliotheksaal

Ein Vorbild für das Ehrenamt zieht sich aus zahlreichen IHK-Funktionen zurück: Heidrun Brugger mit IHK-Präsident Erich Greipl (li.) und den stellvertretenden Gremiumsvorsitzenden Reinhard Häckl (2.v.re. für Landsberg) und Ludwig Ressle (Schongau). Foto: Hofstetter

24 Jahre stand Heidrun Brugger ehrenamtlich im Dienste der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern. Die Früchte ihrer erfolgreichen Arbeit wurden bei der Verabschiedung im prächtigen Bibliotheksaal gewürdigt und die Weilheimerin zur Ehrenvorsitzenden des IHK-Gremiums Landsberg-Weilheim-Schongau ernannt.

Rechnerisch über zwei volle Arbeitswochen im Jahr, gab IHK-Präsident Prof. Dr. Erich Greipl das Ergebnis einer internen „Hochrechnung“ bekannt, hat sich Brugger für IHK-Belange eingesetzt. Die Weilheimer Kommunalpolitikerin gehört seit 1987 dem IHK-Gremium Landsberg-Weilheim-Schongau an, dessen Vorsitz sie 1996 übernahm. Gleichzeitig wurde Brugger zur IHK-Vizepräsidentin gewählt, war Mitglied im Handels- und Verkehrsausschuss und vertrat so die Belange der Wirtschaftsregion in der IHK-Vollversammlung wie im Präsidium. Brugger habe am Netzwerk für die IHK mitgebaut, dankte ihr Greipl, der in seiner Festrede vor vielen Ehrengästen auf die wirtschaftlichen Veränderungsprozesse seit 1987 einging. Mit der IHK habe sich Brugger für ein Ehrenamt in einer Organisation entschieden, der die Idee der Selbstverwaltung der Wirtschaft zugrunde liegt und die „seit ihrer Gründung nie im kritikfreien Raum stand“. Als „Stimme der Wirtschaft im Landkreis“ bezeichnete Landrat Dr. Friedrich Zeller die engagierte Weilheimerin und hob Bruggers „kenntnisreiche Arbeit“ und ihren Optimismus hervor. Für ihre Verdienste um den Landkreis wird Brugger am 16. Dezember vom Kreistag der Silberne Ehrenring des Landkreises verliehen. „Der Sommer war schön. Ich hatte weniger Termine und mehr Zeit zum Golf spielen“, bekannte Brugger. Doch schwang in ihrer Stimme Wehmut mit, als sie berichtete, wie mühsam sie sich die Entscheidung abgerungen habe, nicht mehr für die IHK zu kandidieren. „Meine Jahre in der IHK haben mich als Unternehmerin geprägt“, sagte sie und die Gäste dankte ihr mit lang anhaltendem Applaus.

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