Thurner und Asam kandidieren für Land- und Bezirkstag

SPD hat sich in Oberhausen entschieden

+
Die Wahl ist zu Ende: V.li.: Michael Asam, Dr. Albert Thurner, Konstantin Papamichail, Tim Weidner und Christian Lory.

Oberhausen – Um 12.40 Uhr gab Wahlleiter Tim Weidner bekannt, dass Dr. Albert Thurner (SPD) aus Vilgertshofen im zweiten Wahlgang mit 34 Stimmen zum Kandidaten für den Landtag des Stimmkreises 130 gewählt wurde. 63 Wahlberechtigte waren am Samstag um 10 Uhr ins Gasthaus Strobl gekommen, um ihrem Kandidaten eine Stimme zu geben. 

Dr. Thurners Kontrahenten waren der 26-jährige Christian Lory  (26 Stimmen) aus Steingaden und der in Schwabsoien lebende Konstantin Papamichail (schied nach dem ersten Wahlgang mit 15 Stimmen aus). Um die 50 Besucher kamen ebenfalls zu der SPD-Veranstaltung. 

Der in Waal (Ostallgäu) geborene Thurner ist seit 1989 Mitglied bei der SPD. Seit 2002 sitzt der 43-Jährige im Kreisrat in Landsberg und ist seit 2004 auch Vorsitzender der Kreistagsfraktion. Er feierte mit der Schulsozialarbeit, dem seniorenpolitischen Gesamtkonzept und dem Gebäudesanierungsprogramm Erfolge. Thurner arbeitet als Redakteur und Layouter in einem Verlag mit PR-Agentur und Kongressorganisation. Ehrenamtlich engagiert sich der Vilgertshofener als Beirat beim Historischen Verein Landsberg sowie bei der Dorferneuerung Vilgertshofen. 

Thurner setzt sich einige Schwerpunkte für das Oberland: Er möchte unter anderem „wieder Ordnung im wirtschaftlichen Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt“, einen branchenübergreifenden  Mindestlohn, die Eindämmung von Leiharbeit und eine Regulierung von Werkverträgen.

Auf die Frage, was er denn an der jetzigen Staatsregierung loben  würde, sagte er nur: „Ich werde die CSU-Staatsregierung bestimmt nicht auf einer SPD-Veranstaltung loben!“ Mit dieser Aussage erntete der 43-Jährige Beifall. 

Peitings Bürgermeister Michael Asam wurde mit 61 von 63 Stimmen als Kandidat für die Wahl in den Bezirktag gewählt.  

Von Alma Jazbec

Meistgelesen

Interesse ungebrochen
Interesse ungebrochen
Existenz von Imkerei bedroht
Existenz von Imkerei bedroht
Verbundlösungen gehört die Zukunft
Verbundlösungen gehört die Zukunft
Alles auf einen Blick
Alles auf einen Blick

Kommentare