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Wahl des Gesamtpfarrgemeinderats

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Von: Mihriban Dincel

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Besprechung Pfarrgemeinderatswahl
V.li: Klaus Kriegisch, Engelbert Birkle (Stadtpfarrer) und Norbert Moy hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung. © Dincel

Weilheim – Sie findet alle vier Jahre statt: Die Wahl des Pfarrgemeinderats der Pfarreiengemeinschaft (PG) Weilheim. Und heuer ist es wieder so weit.

Früher waren es vier verschiedene Gremien für alle Kirchengemeinden in Weilheim. Doch seit acht Jahren gibt es einen Gesamtpfarrgemeinderat. Dieser besteht aus 14 Laien und setzt sich aus Vertretern von Mariä Himmelfahrt (sieben), St. Pölten (drei), Deutenhausen und Marnbach (zwei) sowie Unterhausen (zwei) zusammen. Daneben gibt es Gemeindeteams, die sich um das Geschehen der jeweiligen Kirchen vor Ort kümmern.

Der Pfarrgemeinderat übernimmt hauptsächlich pastorale Aufgaben. Beispielsweise wurde in der vergangenen Wahlperiode von ihm ein Tauftreff eingerichtet, der die Taufwilligen in die Pastoralarbeit mit einbezieht und ihnen somit Fragen beantwortet. Auch die Herausforderungen der Pandemie muss der Rat stemmen. So wurden im vergangenen Jahr Weihnachts- und Ostermessen auch draußen organisiert. Kirchen sind somit ebenfalls Veränderungen unterworfen und müssen sich verschiedenen Situationen anpassen. „Und wenn ich etwas ändern will, muss ich mich einbringen“, so Norbert Moy, Vorsitzender des Gesamtpfarrgemeinderats der PG Weilheim. Das ist zunächst durch die Aufstellung der Kandidaten für die nächste Pfarrgemeinderatswahl möglich.

Aufgestellte Personen müssen am Wahltag mindestens 16 Jahre alt und katholisch sein. Außerdem ist es erforderlich, dass diese aktiv am kirchlichen Leben teilnehmen und in einer der Gemeinden ansässig sind. Für die Vorschläge stehen in den Kirchen Boxen bereit, in die alle Katholiken ab 14 Jahren, die ebenfalls aus dem Stadtgebiet oder den Ortsteilen Weilheims kommen, ihren Kandidatenvorschlag anonym bis Sonntag, 23. Januar, einwerfen können. Neben den Boxen besteht auch die Möglichkeit, Vorschläge direkt an das Büro der Pfarreiengemeinschaft oder den Wahlausschuss weiterzugeben.

Nachdem die Kandidaten feststehen, „wird eine vorläufige Liste mit diesen in den jeweiligen Pfarrgemeinden zum Nachsehen ausgehängt“, erklärt Klaus Kriegisch, Vorsitzender des Wahlausschusses. Am 20. März findet dann die Wahl statt. Diese erfolgt entweder per Brief oder vor und nach den Gottesdiensten. Die Unterlagen zur Briefwahl können bei der PG Weilheim angefordert werden.

„Mit dem Pfarrgemeinderat stärken wir das Konzept der Demokratie in den Kirchen“, sagt Moy und bittet daher alle Berechtigten, ihr Recht zum Wählen und somit auch zum Mitgestalten wahrzunehmen.

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