"Lebenswertes Peißenberg" geht Lärmschutz selbst an

Gemeinde befürwortet Aufschüttung

Peißenberg – Der Verein „Lebenswertes Peißenberg“ möchte den Lärmschutz entlang der Umgehungsstraße nun auf eigene Kosten planen und auch selbst realisieren. Von der Marktgemeinde erhält er dafür ideelle Unterstützung.

So zumindest steht es in einem Beschluss, den der Marktrat in seiner Weihnachtssitzung verabschiedet hat. Dabei gab es eine Gegenstimme von Hedwig Resch (CSU/Parteilose). Voraussetzung sei allerdings, dass im endgültigen Bauantrag sämtliche Vorgaben des Staatlichen Bauamts erfüllt werden, keinerlei Kostenaufwand für Planung und Unterhalt auf die Gemeinde zukommt und durch die abschnittsweise Wallaufschüttung keine Lärmtrichter entstehen. 

Der laut Bürgermeisterin Manuela Vanni rechtlich nicht bindende Unterstützungsbeschluss des Marktrats kam auf Antrag von Vereinschef Bernd-Michael Habermeyer zustande. 

Unterschiedliche Aussagen gibt es derzeit noch darüber, ob sich das Staatliche Bauamt mit der gemeindlichen Absichtserklärung vorerst zufriedengibt. Um die weiteren Ausschreibungsunterlagen vorbereiten zu können, wollte die Straßenbaubehörde bis Ende 2013 geklärt haben, ob der Abraum der Hohenpeißenberger Umfahrung zur Wallaufschüttung genutzt werden soll. Dafür sei letztlich die Vorlage eines genehmigten Bauantrags erforderlich, hieß es von der Behörde noch bis vor Kurzem. 

Laut Habermeyer wolle man den Bauantrag nun so schnell wie möglich einreichen. Zudem gebe es eine mündliche Zusage des Staatlichen Bauamts, dass das kostenlose Abraum- und Wallaufschüttungsangebot auch über das Jahresende hinaus Gültigkeit habe.

Von Bernhard Jepsen

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