Für die Landesgartenschau im Jahr 2024 – Stadtrat entscheidet einstimmig

Weilheim bewirbt sich

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Die ersten Überlegungen orientieren sich entlang der Au.

Weilheim – Weilheim soll noch schöner werden, dafür hat sich der Stadtrat in seiner letzten Sitzung ausgesprochen.

Die Anfrage zur Bewerbung für die Bayerische Landesgartenschau erhielt Weilheim bereits im Oktober 2017 von der Gesellschaft zur Förderung der Bayerischen Landesgartenschau mbH. Danach sei sie, zusammen mit der Geschäftsführerin Dagmar Voß und Jutta Liebmann, Leitung des Amts für Standortförderung, Kultur und Tourismus, in Weilheim unterwegs gewesen, so Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt. Daraus habe sich ergeben, dass es wichtig sei, die Ammer mehr mit der Innenstadt zu verbinden und Plätze zum Verweilen zu schaffen.

Um eine Übersicht, was in Weilheim schon vorhanden ist beziehungsweise was noch geschaffen werden muss, zu bekommen, müsse als nächster Schritt ein Architekt oder Stadtplaner beauftragt werden. Dieser würde die Punkte dann schriftlich zusammenfassen und einen Lageplan erstellen, sagte Roppelt. Davor musste aber im Stadtrat darüber entschieden werden, ob sich Weilheim überhaupt bewerben soll. Es sei dies der erste Schritt im Rennen, so Bürgermeister Markus Loth, aber „ganz chancenlos sind wir nicht“. So sahen das auch die Stadträte. Weilheim sei eine grüne Stadt, in der riesiges Potential schlummere, sagte Rupert Pentenrieder (BfW). Petra Arneth-Mangano (SPD) regte an, das von ihr angestoßene Spielplatzkonzept sowie das Radwegekonzept miteinzubeziehen. Des Weiteren schlug sie vor, auch „Urban Gardening“ (meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld/Quelle Wikipedia) in diesem Zusammenhang zu beachten.

Walter Weber (Freie Wähler) schlug vor, die Au und die Ammer einzubinden. Als „gutes Beispiel“ bei der Umsetzung einer Landesgartenschau nannte er die Stadt Deggendorf. Die Angelegenheit sei ein „Bürgerprojekt“, sagte Alfred Honisch (Grüne), deswegen sollten die Bürger auch frühzeitig miteinbezogen werden. Zudem sprach er, wie zuvor schon sein Fraktionskollege Karl-Heinz Grehl, den Kostenfaktor an. Was ihn anbelangt, so Loth, könne man jetzt noch nichts sagen, da es darauf ankomme, wie die Kosten aufgeteilt werden.

Von Sofia Wiethaler

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