Fünf Referenten haben Antworten parat

Weilheimer Glaubensfragen starten in dritte Runde

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Der erste Referent: Weihbischof Florian Wörner.

Weilheim – „Anregende Begegnungen, dazu Einsichten und Aussichten, die weiterhelfen“, wünscht Stadtpfarrer Dr. Ulrich Lindl den Besuchern der Reihe „Weilheimer Glaubensfragen“, die am Donnerstag, 11. April, in die dritte Runde starten wird.

Fünf hochkarätige Referenten werden ihrem Publikum in Weilheim Rede und Antwort zu aktuellen Glaubensfragen stehen. Die Veranstaltungen finden jeweils um 20 Uhr im Haus der Begegnung statt, der Eintritt ist frei. 2 000 Besucher, berichtete Martin Gregori vom Organisationsteam der katholischen Pfarreiengemeinschaft, wurden im vergangenen Jahr an den insgesamt sechs Vortragsabenden gezählt. Dabei freuten Stadtpfarrer Lindl besonders die lebhaften Diskussionen: „Wir wollen auch heuer Fragen aufgreifen, von denen wir glauben, dass sie die Menschen beschäftigen und Referenten bieten, die darauf eine Antwort geben können“, betonte Lindl bei der Vorstellung des Programms. Der Vortragsreihe vorausgegangen war eine Befragung von Passanten in der Fußgängerzone (wir berichteten) zum Thema Glauben. 


 Die Angebote 

– 11. April: „Neuevangelisierung – hat der Glaube Zukunft?“ Weihbischof Florian Wörner, Regionaljugendseelsorger in Kempten, Dözesanjugendpfarrer und Leiter des Bischöflichen Jugendamtes in Augsburg, setzt sich mit den Wegen der Kirche auseinander, den Glauben zukunftsfähig zu machen. Weihbischof Wörner wird bereits um 19 Uhr zum Abendgottesdienst in St. Pölten erwartet. 

 – 25. April: „Mutter Teresa – wunderbare Geschichten“ Monsignore Dr. Leo Maasburg aus Wien war ein enger Vertrauter Mutter Teresas und Mitglied zu ihrer Seligsprechung. Maasburg stellt die Heilige vor und berichtet aus erster Hand. Zuvor um 19 Uhr wird mit ihm eine Abendmesse in der Stadtpfarrkirche St. Pölten gefeiert. 

 – 10. Mai: „Mission – um Gottes Willen?“ Prälat Dr. Klaus Krämer, Leiter der Weltkirchenabteilung im Bistum Rottenburg und Präsident von Missio Deutschland aus Aachen beleuchtet die missionarische Kirche aus heutiger Sicht und unterstreicht das Gesagte mit einem Film. 

 – 13. Juni: „Facebook – ein Medium für Gott?“ Dr. Alexander Pschera, Herausgeber, Übersetzer und Journalist unter anderem für die FAZ und Inhaber eine Kommunikationsberatung in München, hinterfragt, ob Gott in den neuen Medien vorkommt, und wenn ja, wie. 

 – 27. Juni, „Orthodox – Katholisch. Was geht zusammen?“ Apostolos Malamou- sis, Erzpriester des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel und Bischöflicher Vikar, Gemeindepfarrer der griechisch-orthodoxen Gemeinde in München, setzt sich mit diesem ökumenischen Thema auseinander. Der Erzpriester wirkt in staatlichen und städtischen Initiativen für Migration, Flüchtlinge und Integration mit.

Von Maria Hofstetter

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