CSU Weilheim bestätigt Vorstandschaft – Am 11. Juni wird Bürgermeisterkandidat nominiert

Ein "Masterplan" ist nötig

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Hi.v.li.: Frank Dittmann, Ortsvorsitzender; Pirmin Mohr, JU Vors.; Florian Kling, Arno Kempf, Beisitzer; Wahlleiter Klaus Gast; Martin Wagner, Schatzmeister; Josef Wiedemann, Stefan Helmenstein, Albert Schencking, Beisitzer. Vo.v.li.: Angelika Flock, Uta Orawetz, Beisitzerinnen (nicht auf dem Foto Alexandra Bertl); Marion Lunz-Schmieder, Susanne Schmalhofer, stellv. Vors.; Mona Helmenstein, Beisitzerin; Xaver Winter, stellv. Vors., Gerald Weingessl, Schriftführer.

Weilheim – Die CSU Weilheim hat in ihrer Hauptversammlung sowohl den Ortsvorsitzenden Frank Dittmann als auch die Vorstands- und Beiratsmitglieder einstimmig wiedergewählt.

Wie der Ortsvorsitzende berichtet, nahmen an der Versammlung 38 wahlberechtigte Mitglieder teil. Nachdem Dittmann die im vergangenen Jahr von der CSU initiierten Veranstaltungen hatte Revue passieren lassen, folgte ein Ausblick auf das Jahr 2019. In den ersten fünf Monaten stehen laut Dittmann die Europawahlen am 26. Mai im Fokus und am 11. Juni wird die CSU ihren Bürgermeisterkandidaten nominieren. Für den 26. Oktober ist in der Stadthalle ein „Tag des Sozialen“ geplant.

Die Fraktionsvorsitzende Marion Lunz-Schmieder berichtete von der politischen Arbeit im Stadtrat. So habe die Fraktion im vergangenen Jahr 13 Anträge gestellt, wobei die Forderung nach einem „Masterplan“ für Kindergärten und Schulen für die CSU „von überragender Bedeutung“ ist. Die Einführung von „SoBoN“ (Sozialgerechte Bodennutzung, Anm.d.Red.), die Entwicklung neuer Wohngebiete, des Gewerbegebietes „Achalaich“ sowie das Abarbeiten beschlossener großer Investitionen werden in dem Pressebericht als weitere Themen aufgeführt. „Große Sorgen“ bereitet der Fraktion der für die nächsten Jahre „nicht vorhandene finanzielle Spielraum“ im städtischen Haushalt.

Kreistagsmitglied Klaus Gast informierte über die „immensen Investitionen“ des Landkreises in Schulen und Krankenhäuser. „Großer Nutznießer“ sei die Stadt angesichts des Berufsschulneubaues, neuer Turnhallen, der Renovierung des Gymnasiums und der Modernisierung des Krankenhauses. Dies sollten die Weilheimer bedenken, wenn sie sich über die hohe Kreisumlage beschweren, so Gast.

Dritte Bürgermeisterin Angelika Flock ging auf die „rasante Entwicklung der Stadt“ und nötige Investitionen in Kitas, Schulen, Gesundheitsversorgung, Pflegeplätze und neue Einkaufsmöglichkeiten ein. Wegen Engpässen bei den Kita-Plätzen und um Familien Planungssicherheit zu geben, hat Flock mit der CSU-Fraktion beantragt, ein Fachplanungsbüro mit dem Erstellen eines „Masterplanes Kinderbetreuung 2030“ zu beauftragen, worauf Teile des Stadtrates zunächst „zu ihrem großen Erstaunen“ skeptisch reagiert hätten. Dass das Landratsamt eine solche Studie auch durchführe, habe dem CSU-Antrag „Nachdruck verliehen“. Ein „Weilheim Plan“, den die CSU seit Jahren aufstellt, wird laut Flock „immer wieder an neue Bedarfe angeglichen“. Eine Entlas-

tungsstraße – die CSU favorisiert eine Westumfahrung – sei nur ein wichtiger Teil eines Gesamtverkehrskonzeptes, das erst erstellt werden muss, so Flock.

Für langjährige Treue ehrte die CSU: Anton Schreitt, Richard Rauch (20 Jahre); Dr. Dietmar Ehm, Dr. Osker Strober, Prof. Dr. Gerald Hauer (30); Paul Loy, Sylvia Heigl, Ralf-Torsten Heigl, Adolf Lehmeier (40); Karl-Otto Kullmann, Hans-Jürgen Gerleit, Benno Smikalla, Hubert Elbert, Dr. Georg Vollmann (50).

Von Kreisbote 

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