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Mehrwegverpackungen für mehr Nachhaltigkeit

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Von: Sofia-Leonie Wiethaler

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Vorstellung und Motivation zu Recup
Beim Pressegespräch v. li.: Michael Sendl, Raphaela Kergl, Anneliese Back, Franziska Hollandt-Schalk und Katharina Segerer. © Wiethaler

Weilheim/Region – Wer kennt es nicht: In der Mittagspause oder auf dem Nachhauseweg schnell etwas beim Lieblings-Gastronomen mitnehmen.

An sich spricht auch nichts dagegen, wäre da nicht der Verpackungsmüll, welcher sich dabei schnell ansammelt. Diesem Problem kann aber zum Glück Abhilfe geschaffen werden. Nämlich mit dem Mehrwegsystem Recup und Rebowl. Über dieses informierten bei einem Pressegespräch die Weilheimer Klimaschutzmanagerin Katharina Segerer, Raphaela Kergl und Anneliese Back (beide Agenda 21 AK Junges Leben beziehungsweise AK Eine Welt) sowie die Weilheimer Gastronomen Michael Sendl (Biomichl) und Franziska Hollandt-Schalk (Sportiva), die das Mehrwegsystem beide bereits nutzen.

Die Hauptanliegen bei dem Termin waren, noch mehr Gastronomen für eine Teilnahme zu begeistern und interessierten Kunden aufzuzeigen, in welchen Betrieben es schon überall die Behälter gibt.

Das System ist nämlich schnell erklärt. Kunden können gegen eine Pfandgebühr (ein Euro für einen Becher, fünf Euro für einen Essensbehälter) ihre Speisen in den Gefäßen mitnehmen. Wenn sie dann wieder in einem teilnehmenden Geschäft einkaufen, können sie den gespülten Behälter dort zurückgeben. Dieser wird dann nochmal gereinigt. Auch für die teilnehmenden Gastronomen hat das Mehrwegsystem Vorteile. Damit werden nämlich auch Kunden angesprochen, die aus Umweltgründen auf Einwegverpackungen verzichten möchten. Es muss zwar eine Lizenzgebühr bezahlt und zu Beginn ein Bestand an Behältnissen angeschafft werden, jedoch entfallen im Gegenzug die Kosten für Einwegverpackungen. Laut Sendl, der bereits seit 2018 auf das Pfandsystem setzt, würde dies von den Kunden sehr gut angenommen.

Eine Liste aller teilnehmenden Betriebe, sowohl in Weilheim als auch deutschlandweit, gibt es online. Interessierte Gastronomen können sich dort oder bei Segerer (Katharina.Segerer@weilheim.bayern.de) erkundigen. Dort gibt es auch mehr Informationen zu einer Rabattaktion des Unternehmens Recup, welche noch bis Ende März läuft.

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