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Was bewegt die Jugend: Befragung 2023 der Kommunalen Jugendarbeit

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Wolfgang Herz und Christina Bernhard von der Kommunalen Jugendarbeit
Wollen mit Hilfe der Jugendbefragung 2023 wissen, wie es den Jugendlichen im Landkreis geht und was sie sich wünschen: Wolfgang Herz und Christina Bernhard von der Kommunalen Jugendarbeit. © Landratsamt

Landkreis – In wenigen Tagen startet die Jugendbefragung 2023 der Kommunalen Jugendarbeit (KoJa) vom Landratsamt Weilheim-Schongau. Über 4 300 Schülerinnen und Schüler im Landkreis Weilheim-Schongau werden dann zu den Themen Freizeit, Beteiligungsmöglichkeiten, Vereinsleben, Schule und Zukunftsperspektiven befragt. Der genaue Befragungszeitraum ist vom 27. Februar bis zum 31. März.

Die Befragung wird an allen weiterführenden Schulen im Landkreis sowie an den Förder-schulen, Montessori-Schulen und Berufsschulen durchgeführt. „Wir haben aktuell die feste Zusage von insgesamt 23 Schulen“, sagt Christina Bernhard von der KoJa im Amt für Jugend und Familie. „Dabei werden 197 Klassen mit maximal 4 326 Schülerinnen und Schülern der 6., 8. und 10. Klassen befragt.“ Neu sei in diesem Jahr, so Bernhard, dass 2023 die Befragung digital durchgeführt werde. „Die Schülerinnen und Schüler erhalten zum ersten Mal einen Zugangslink und können die Fragen dann digital am PC, Laptop oder Handy beantworten.“ Die meisten Schulen können laut der Jugendpflegerin die Befragung selbstständig im Unterricht ausfüllen.

Die Befragung ist selbstverständlich freiwillig und dient dem Interesse der Jugendlichen selbst. „Wir würden gerne mehr über die Lebensumstände erfahren, was die Jugend bewegt und was ihnen fehlt, um darauf mit Angeboten zu reagieren“, sagt Bernhard. Das prominenteste Beispiel dafür stammt aus der Befragung von 2015: Damals beklagten sehr viele Teilnehmende, dass es im Landkreis zu wenig jugendspezifische Veranstaltungen gäbe. Daraufhin rief die KoJa das hAMMERsound-Festival ins Leben, das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut und die Jugendarbeit im Landkreis stark prägt. Zudem wurde nach der Befragung 2015 die Beteiligung junger Menschen in den Kommunen in den Fokus gerückt. Seitdem finden im Landkreis parallel zu politischen Wahlen auch U18-Wahlen statt.

Was ebenso in diesem Jahr neu ist: Sieben Schulen lassen sich bei der Befragung von der KoJa über die Schulter schauen. Bernhard und ihr Kollege Wolfgang Herz werden bei diesen Schulen bei der Durchführung vor Ort sein, um die Jugendlichen beim Ausfüllen zu begleiten und diese noch intensiver zu informieren.

Die Durchführung und Auswertung der Befragung der über 4 300 Schüler macht die KoJa gemeinsam mit dem Institut SAGS (Institut für Sozialplanung, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsforschung und Statistik) aus Augsburg, um wissenschaftlich valide Daten zu erhalten. Die Ergebnisse sind vielseitig verwertbar und für die Ausrichtung der Jugendarbeit von großem Wert. Unter anderem sollen gemeindespezifische Auswertungen erarbeitet werden, die auf Wunsch die Kommunen im Landkreis verwenden können. Zudem sollen Empfehlungen für den gesamten Landkreis erarbeitet werden, wie die Jugendarbeit generell verbessert werden kann und welche Lösungen dafür nötig sind.

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Von Kreisbote

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