Solarzentrum- und Haustechnik Oberland rüsten auf E-Mobilität um

Gelebte Firmenphilosophie

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Gelebte Firmenphilosophie. V.li.: Manuel Fischer, Wolfgang Dollinger, Bülent Pehlivan (BMW), Franz Schmidt, Friedrich Stoßberger

Weilheim – Energie von der Sonne und aus der Umwelt. Im Unternehmen Solarzentrum-/Haustechnik Oberland hat die Solarenergie nicht nur einen festen Platz im Firmennamen gefunden, sondern ebenfalls in der Philosophie.

Seit fast 20 Jahren zählt die Firma zu den führenden Betrieben der Branche. Genauso alt ist auch das erste Elektrofahrzeug der Firmenflotte, „Hotzenblitz“ genannt, das allerdings im Schatten eines vier Jahre alten vollelektrischen BMW i3 steht und heutzutage weniger gefahren wird.

Zu Beginn der zweiten Februarwoche schaffte das Weilheimer Unternehmen gleich drei flotte BMW i3 neuester Generation als Dienstfahrzeuge für die Projektleiter an. „Betankt“ beziehungsweise geladen werden die Flitzer natürlich mit Solarstrom der PV-Anlagen auf den Dächern der Gebäude. Sie machen übrigens das Unternehmen energetisch autark. Inzwischen stehen auf dem Firmengelände, auch im Hinblick auf die zunehmende Zahl der E-Fahrzeuge, fünf eigene Ladesäulen, die ebenfalls von den Kunden genutzt werden dürfen. Ihre Zahl soll kurzfristig weiter steigen.

Mittelfristig will Geschäftsführer Wolfgang Dollinger auch die Anzahl der E-Fahrzeuge weiter erhöhen. Sie beträgt schon heute zehn Prozent des gesamten Fuhrparks. Ausschlaggebend für die aktuelle Anschaffung waren die guten bisherigen Erfahrungen, wie Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit des bereits vorhandenen BMW i3.

„Wir leben unsere Ideale“, sagte Dollinger bei der Übernahme der Fahrzeuge im Autohaus Widmann + Winterholler in Weilheim.

Im anschließenden Gespräch mit dem Firmenchef und den künftigen Fahrern machte Verkaufsberater Bülent Pehlivan diese mit den technischen Daten, der Bedienung und Bauweise vertraut. So können die BMW i3, dank der starken 120 Ah Akkus, bis zu 330 Kilometer ohne nachzuladen gefahren werden.

Die Fahrgastzelle besteht komplett aus Karbon, die Karosserie aus Aluminium, das Armaturenbrett aus Pflanzenfasern. Gewichtsparende Räder verringern das Gewicht zusätzlich. Vorteile gibt es seit Anfang des Jahres auch in der Besteuerung.

Von Georg Müller

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