"Weilheim Soul Orchestra" begeistert mit Klassikern und neuen Songs

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Auch beim zweiten Auftritt des „Weilheim Soul Orchestra“ in der Stadthalle sprang der musikalische Funke im Nu aufs Publikum über.

Weilheim – Wer das erste Konzert des „Weilheim Soul Orchestra“ vor einem Jahr miterlebt hatte, sah der zweiten Show dieser beeindruckenden Formation erwartungsvoll entgegen. Und die Besucher, die sich am vergangenen Samstag in der voll besetzten Stadthalle in die Welt des Soul entführen ließen, wurden keineswegs enttäuscht.

Als Sängerin Iris Adams und Hubert Schwingshandl am Altsaxophon mit „I Believe It To My Soul“ den Abend eröffnet hatten, zeichnete sich bereits ab, dass die Interpreten ihr Publikum über das gesamte Konzert und die erklatschten Zugaben hinweg voll und ganz in ihren Bann ziehen würden. Das Erfolgsrezept war auch in dem neu zusammengestellten Programm eine klug gewählte Mischung aus mitreißenden Klassikern der afroamerikanischen Musik aus den 1960er und 1970er Jahren, durchsetzt mit aktuellen Songs und gefühlvollen Balladen. So brachte die große Besetzung mit Streichern, Bläsern, Sängern und Rhythmusgruppe Altbekanntes von Ray Charles, Elvis Presley, Tina Turner, Blood Sweat & Tears, The Beatles, Diana Ross und rockigen Nummern von Freddie Mercury ebenso auf die Bühne wie neuere Hits und moderneren Soul von Robbie Williams, Adele, Amy Winehouse oder Alicia Keys.

Von gefühlvoll bis rockig ließen Iris Adams, Franziska Teubig, Melanie März und Kevin Auld – solo oder gemeinsam – ihre Stimmen erklingen. Mit Katharina Michl aus Raisting wurde auch einer Nachwuchssängerin Gelegenheit für einen Auftritt geboten.

Organisator und Moderator Christoph Drissl, der selbst auch noch Posaune spielte, hatte dank seines eng gestrickten Netzwerks in der lokalen und überregionalen Musikszene in fast unveränderter Besetzung eine 22-köpfige Band zusammengestellt, deren Mitglieder sowohl als Solisten als auch im Team zu brillieren wussten. Und das, obwohl nur ein einziges Wochenende zum gemeinsamen Proben geblieben war. Einige Musiker hatten ihre Karriere in der Big Band des Weilheimer Gymnasiums begonnen oder sind im Weilheimer Kammerorchester beheimatet. Eine große Herausforderung dürfte es für Drissl gewesen sein, die überwiegend als Profimusiker in anderen Formationen auftretenden Teilnehmer für die Proben und den Auftritt in der neuen Show zusammen zu bekommen.

Von Maria Hofstetter

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