Erster Spatenstich für die neue TCW-Tennishalle – Einweihung für Oktober geplant

Perspektiven für den Nachwuchs geschaffen

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Mit dem ersten Spatenstich für eine Tennishalle wird ein lang gehegter Wunsch des TCW verwirklicht. V. li.: Architekt Reiner Klier, Johann Vogl, Angelika Flock, Horst Becker, Peter und Anne Huber, Markus Lanz, Thomas Grün (Sparkasse).

Weilheim – Über Freitag den 13. bestehen verschiedene Deutungen. Er bringe Pech oder Glück, heißt es. Für den Tennisclub Weilheim war es ein empfundener Glückstag.

Da wurde auch der Schnürlregen als zusätzlicher Segen von oben beschrieben. In seiner Ansprache ließ Vorstand Johann Vogl die Geschichte der Anlage Revue passieren. „Heute ist ein denkwürdiger Tag. Nicht nur weil der Spatenstich erfolgt, sondern weil er ziemlich genau 25 Jahre nach dem Bau der Tennisanlage am Narbonner Ring durchgeführt wird“, sagte er. Bereits damals hätten die Bauherren im Bebauungsplan einer späteren Tennishalle eine Chance eingeräumt. Der Wunsch danach sei nie aus den Köpfen verschwunden, erst recht nicht bei schlechtem Wetter oder im Winter. Das Ausweichen in bereits bestehende Tennishallen in der Weilheimer Au, Murnau und Penzberg sei stets ein erheblicher Kostenfaktor im Budget gewesen und konnte aufgrund der Hallenkapazitäten nur ein begrenzter Ausgleich sein. So habe sich der Druck aus den Mannschaften sowie der Mitglieder für eine eigene Halle über die Jahre hinweg auf hohem Niveau gehalten und vor rund eineinhalb Jahren zur Gründung eines Expertenteams geführt. Danach habe ein verkleinertes Team Kalkulationen erstellt, Energiekonzepte geprüft, Betriebskosten sowie die Auslastung mehrfach quer gerechnet und Zuschussanträge gestellt.

Ohne diesbezügliche Zusagen der Stadt (140 000 Euro), des BLSV wäre die Durchführung unmöglich gewesen, so Vogl, der dem Vorstand, den Vertretern der Stadt, der Sparkasse und insbesondere Architekt Rainer Klier für seine Arbeit dankte.

Grüße und gute Wünsche der Stadt überbrachte die dritte Bürgermeisterin Angelika Flock. „Der Tennisclub Weilheim wird einmal mehr seinem Ruf gerecht, über die Altersgrenzen hinweg viel für den weißen Sport in unserer Stadt zu tun. Der Verein hat heute rund 470 Mitglieder, etwa 20 Mannschaften, die in verschiedenen Ligen Erfolge erringen und ist gerade im Jugendbereich in den letzten zwei Jahren stark gewachsen. Bei so viel Sportlichkeit ist es wirklich an der Zeit, dass auf ihrem Gelände eine eigene Halle entsteht. Ich gratuliere Ihnen persönlich wie auch im Namen der Stadt“, sagte Flock.

Von Georg Müller

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