Täter griff seit Februar im Raum Weilheim circa 20 Mal zur Spraydose – Kripo sucht Zeugen

Graffitischmierern das Handwerk legen

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Zeugen können sich unter Tel. 0881/6400 mit der Polizei in Verbindung setzten.

Weilheim – Bereits seit Februar treibt ein Unbekannter mit teils rechtsmotivierten und ausländerfeindlichen Parolen sein Unwesen in und um Weilheim. Am vergangenen Sonntag wurden zwischen Weilheim und Wielenbach erneut zwei Bahnübergänge mit Graffitis beschmiert. Wer in diesem Bereich Verdächtiges gesehen hat, sollte nicht zögern und seine Beobachtungen der Kripo in Weilheim melden.

„Asyl Stop“, „Asyl No“: Mit solchen Schriftzügen, vereinzelt auch in Verbindung mit verbotenen Symbolen der nationalsozialistischen Ära, werden seit einigen Monaten Feldstadel, Betonpfeiler, Unterführungen und Bahnanlagen verschmiert. Etwa 20 Fälle in Weilheim, Raisting, Wielenbach und Peißenberg sind der Polizei inzwischen bekannt, wie Andreas Guske, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim, berichtet.

Am vergangenen Sonntag waren nun Trafo- und Elektrostationen der Bahn-AG an Bahnübergängen der Bahnlinie Weilheim – München das Ziel des Täters. Vermutlich hat dieser über einen landwirtschaftlichen Verbindungsweg zwischen den Ortsteilen Dietlhofen (Weilheim) und Am Hardt (Wielenbach) seine Zielobjekte angesteuert, um dort zwischen 20 und 23 Uhr die Schmierereien anzubringen.

Das für Staatsschutzdelikte zuständige Fachkommissariat der Kripo Weilheim hat die Ermittlungen übernommen, bittet die Bevölkerung bei der Aufklärung um Mithilfe und fragt: Wem sind am Sonntagabend im Bereich der Bahnstrecke zwischen Weilheim und Wielenbach – besonders an den beschmierten Bahnübergängen – verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise unter Tel. 0881/6400 melden.

Polizeisprecher Andreas Guske bittet die Bürger, wachsam zu sein und appelliert: Wer künftig Personen bei Graffiti-Schmierereien beobachtet, sollte sich nicht scheuen, unter der Nummer 110 umgehend die Polizei zu verständigen.

Von Kreisbote

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