Zwei Weilheimer Bürgerinitiativen wollen Eingriffe in Natur sichtbar machen

Trassen im Osten abgesteckt

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Vertreter beider Bürgerinitiativen, die in Weilheim jegliche oberirdische Umfahrung ablehnen und „für nachhaltige, zukunftsorientierte Lösungen des Verkehrsproblems und für einen Tunnel unter der B 2“ kämpfen.

Weilheim – Die Bürgerinitiativen (BI) „Marnbach-Deutenhausen“ und „Heimat 2030“ haben Teile einer möglichen ortsnahen und ortsfernen Osttrasse mit Pflöcken und Absperrbändern abgesteckt.

Mit dieser Trassenmarkierung, teilen sie in ihrer gemeinsamen Presseerklärung mit, „soll sichtbar gemacht werden, welch enorme Eingriffe in Landschaft und Natur die Umfahrungsvarianten zur Folge hätten“. Ebenso kritisieren die BIs „den enormen Flächenfraß, die Nähe zu bestehender und künftiger Bebauung“ sowie eine „zum Teil dreispurige Bundesstraße mit Tempo 100km/h“. Das Staatliche Bauamt favorisiert nach Meinung der BIs diese Varianten, da sie am kostengünstigsten seien. Die „erschreckend breite Absteckung am Süd-West-Hang des Gögerl“ ergibt sich laut BIs „aus der Darstellung des tiefen Einschnitts in den Hügel, der das Gefälle zwischen Südkreisel und Eingang zum Kurztunnel ausgleichen würde“. Die Bauamt-Videos würden „viele negative Konsequenzen sehr geschönt“ darstellen oder gar nicht zu erkennen geben. Alle Weilheimer und Entscheidungsträger sollten sich „vor Ort ein Bild von der Realität machen“, so die BIs.

Von Kreisbote

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