JU stellt Antrag auf einen Agenda-Arbeitskreis "Junges Leben"

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Wollen Weilheims Zukunft mitgestalten: Schriftführer Luis Schwarzenbrunner, Ortsvorsitzender Pirmin Mohr sowie seine Stellvertreter Florian Kling und Xaver Winter (v.li.).

Weilheim – Junge Menschen sollten „an den Themen, die unsere Stadt bewegen und die Weichen für die Zukunft setzen“, stärker beteiligt werden, fordert die Junge Union Weilheim (JU).

„Wir sehen hier noch viel Verbesserungspotenzial“, heißt es in ihrem Antrag, mit dem sich die JU-Vertreter Ende Juli an Bürgermeister Markus Loth und Manfred Stork, bei der Stadt zuständig für die Agenda 21-Angelegenheiten, gewandt haben. In Weilheim gebe es zwar einen Arbeitskreis (AK) „Senioren“, „aber keinen für unsere Altersgruppe“, moniert die JU und beantragt, innerhalb der bestehenden lokalen Agenda 21 einen AK „Junges Leben“ ins Leben zu rufen.

Aus Sicht der Antragssteller Pirmin Mohr, Ortsvorsitzender, seinen Stellvertretern Xaver Winter und Florian Kling sowie Schriftführer Luis Schwarzenbrunner sollten gerade bei Zukunftsthemen, wie gesunde Stadtentwicklung, Ausbau der städtischen Infrastruktur und des ÖPNV, „vermehrt junge Menschen ihre Ideen in einer Gremienform einbringen können“. Erst dann würde man „dem Grundanspruch und dem Ziel der Agenda 21, der Symbiose aus Alt und Jung für eine funktionierende und nachhaltige Stadtentwicklung“ gerecht werden.Nach Meinung der JU sollten an dem AK WeilheimerInnen von 16 bis 35 Jahre teilnehmen können. „Durch das Zusammenspiel von Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen mit verschiedenen (Lebens-)Erfahrungen und Blickwinkeln ergibt sich ein optimaler Querschnitt der jungen Bürgerschaft unserer Stadt“, argumentieren die Vier, die erklären, alle gebürtige Weilheimer und hier aufgewachsen zu sein. Sie betonen, „gemeinsam, unabhängig von Herkunft, Religion oder Parteizugehörigkeit, eine Basis für nachhaltige und verantwortungsvolle Stadtentwicklung anstreben“ zu wollen. Die JU-ler schlagen vor, zusammen und unterstützt von Stadt und Agenda 21, den AK federführend anzustoßen, um „Interessenten an einer Mitarbeit im Arbeitskreis zu vernetzen“. Eine Antwort von Seiten der Stadt Weilheim stehe bislang noch aus.

Von Kreisbote

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