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Verabschiedung der Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt-Sommer

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Von: Sofia-Leonie Wiethaler

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Verabschiedung der Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt-Sommer
Bei der Verabschiedung bekam die Stadtbaumeisterin einige Präsente überreicht. V. li.: Stadtrat Rupert Pentenrieder, Angelika Flock, Andrea Roppelt-Sommer und Markus Loth. © Wiethaler

Weilheim – Sichtlich gerührt zeigte sich Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt-Sommer bei ihrer letzten Stadtratssitzung.

Roppelt-Sommer ist seit April 2015 als Stadtbaumeisterin für die Stadt Weilheim tätig. „Das verflixte siebte Jahr haben wir damit zwar überstanden, dennoch trennen sich unsere Wege nun“, sagte Bürgermeister Markus Loth bei der Verabschiedung. In Roppelt-Sommer sei der Entschluss gereift, sich nochmals neu zu orientieren. „Sie möchte wieder als Architektin tätig sein und selbst Pläne für Bauvorhaben entwerfen“, berichtete Loth.

Als Stadtbaumeisterin habe Roppelt-Sommer in den letzten Jahren planerische Fußabdrücke hinterlassen. „Sie zeichnete verantwortlich für mehrere große Hochbauprojekte wie beispielsweise den Neubau des Busbahnhofs und die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, den Neubau mehrgruppiger KiTas am Sonnenfeld und an der Kanalstraße sowohl in Holz- als auch in Hybridbauweise sowie den Bau eines Mehrgenerationenhauses für das Städtische Bürgerheim mit 21 barrierefreien Wohnungen in ökologischer Holzbauweise“, würdigte Loth ihr Engagement. Auch der Gesamtentwicklungsplan Spielplätze einschließlich der Neuanlage mehrerer Themenspielplätze sowie eines Inklusionsspielplatzes trage ihre Handschrift.

Darüber hinaus sei sie unter anderem maßgeblich an der strategischen und planerischen Siedlungsentwicklung – wie beispielsweise Standortanalysen und Machbarkeitsstudien zur Dreifachsporthalle am Gymnasium, eines neuen Wohnquartiers mit Rahmenplan und Stadtentwicklungskonzept an der Geistbühelstraße sowie der Weilheimer Charta für nachhaltigen Wohnungsbau beteiligt gewesen. Im Anschluss sprach Roppelt-Sommer selbst ein paar Worte. „Ich war sehr, sehr gerne eure Stadtbaumeisterin“ – auch wenn es nicht immer „ein Zuckerschlecken“ gewesen sei. Zu ihrem Aufgabengebiet hätten unter anderem die Vorbereitungen für Sitzungen und die Personalverantwortung für ein „unglaublich großartiges“ Team gehört. Auch der tägliche Umgang mit den Bürger*innen habe ihr sehr gut gefallen. Dennoch hat sie sich wegen der „wachsenden Sehnsucht“ dazu entschieden, wieder als Architektin und neu als Stadtplanerin tätig zu sein.

Anlässlich ihres Abschieds äußerte Roppelt-Sommer noch drei Wünsche an die Rät*innen: Sie sollen weiter mutig sein, um ihr „wunderschönes Weilheim“ nachhaltig weiterzuentwickeln und dabei das baukulturelle Erbe erhalten, offen den Bürgern zuhören sowie sie beteiligen und Vertrauen in die Verwaltung haben. Nach dem Dank an alle politischen Vertreter, ihre verständnisvolle Familie und ihr „großartiges Team“, verabschiedete sich Roppelt-Sommer mit den Worten „Es war mir eine Ehre.“

Zum Abschied wurden Roppelt-Sommer einige Präsente übergeben. Unter anderem eine Torte, welche von BfW-Stadtrat Hubert Schwaigers Tochter gebacken wurde. Anerkennende Worte fand auch Weilheims Zweite Bürgermeisterin Angelika Flock. Sie dankte Roppelt-Sommer für ihre Arbeit als „super Stadtbaumeisterin.“

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