Weilheim hat zehn "Points of Interest" – Elektronischer Stadtführer bringt Touristen und Einheimischen die Stadtgeschichte näher

Am vergangenen Freitag stellten Bürgermeister Markus Loth, Ordnungsamtsleiter Andreas Wunder, Tourismusreferent Andreas Schalk und Hans Stibich vom Veranstaltungsbüro den Handy-Reiseführer vor. Foto: Gsöll

– Bürger und Touristen können seit kurzem über ein Audio-Guide-System interessante Einblicke in die Stadtgeschichte Weilheims bekommen und Wissenswertes über Sehenswürdigkeiten und historische Gebäude in der Innenstadt lernen.

Auf einem Flyer, der im Veranstaltungsbüro erhältlich ist, sind die zehn sogenannten „Points of Interest“ im Stadtplan angezeigt. Alle sind zu Fuß schnell erreichbar. An den jeweiligen Punkten, darunter sind zum Beispiel der Kirchplatz und die Stadtpfarrkirche, das Pflegschloss am Rosengarten und das Alte Rathaus/ Museum, wurden Hinweistafeln aufgestellt, auf denen ein grober Überblick über die Sehenswürdigkeit zu finden ist. Den ausführlichen Beitrag dazu kann man über Handy anwählen (zum Festnetztarif) und auf deutsch und englisch anhören. Alle Beiträge dauern etwa zweieinhalb Minuten und können auch mit dem Smartphone oder zu Hause unter www.weilheim.tomis.mobi heruntergeladen werden. Auch für die Weilheimer Grundschüler, die in der vierten Klasse die Stadtgeschichte behandeln, kann ein Stadtrundgang mit dem Audio-Guide eine willkommenene Abwechlung zum üblichen Heimatkundeunterricht im Klassenzimmer sein. „Bei der Gestaltung und Platzierung der Schilder haben wir uns sehr viel Mühe gegeben“, so Bürgermeister Markus Loth über den Entstehungsprozess des Guide-Systems, der fast drei Jahre gedauert hat. Die Höhe ist „kinder- und rollstuhlfahrerfreundlich“ und die Beschriftung relativ groß. Um die Vollständigkeit und Richtigkeit der Texte zu gewährleisten waren bei deren Erstellung die Fachkenntnisse von Dr. Joachim Heberlein (Heimat- und Museumsverein), Kreisheimatpfleger Klaus Gast, Dr. Reinhard Helm (ehemaliger Leiter des Stadtmuseums), Dr. Anton Schuster von der katholischen Pfarreiengemeinschaft und Stadtarchivar Bernhard Wöll gefragt.

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