68 Tonnen schweres Regio-Zugpaar auf den Namen "Pfaffenwinkel" getauft

Großer Bahnhof für ein "Riesenbaby"

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Landrätin Andrea Jochner-Weiß und BRB-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch verpassen dem neuen Zug eine kräftige Sektdusche. Norbert Moy, Susanne Lengger, Andreas Schmid (Tourismusverband), Bürgermeisterin Angelika Flock und Dr. Johann Niggl (BEG) (v. li.) applaudieren.

Weilheim – Seit 22. Juli trägt ein bisher namenloser Zug der Bayerischen Regiobahn (BRB) den Namen des Pfaffenwinkels. Als Taufpaten gaben sich die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Pfaffenwinkel Susanne Lengger, Landrätin Andrea Jochner-Weiß und BRB Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch die Ehre.

Der Täufling in den bayerischen Farben weiß-blau hatte es mit 68 Tonnen Leergewicht, 140 Sitzplätzen und zwei Motoren a 390 Kw Leistung in sich. Sehen lassen können sich aber auch die Passagierzahlen der BRB Züge mit wöchentlich 180 000 Pendlern, Ausflüglern und Touristen.

Nach einem flotten Marsch der Stadtkapelle erinnerte die Land- rätin an die jüngsten Feierlichkeiten auf diesem Bahnhof, wie die Einweihung des umgebauten Bahnhofs, die Taufe eines ICE auf den Namen Weilheim oder die künftige ICE-Haltestelle. „Die heutige Taufe des BRB Zugs, er trägt den Namen unserer idyllischen Region, ist ein weiterer Höhepunkt“, sagte Jochner-Weiß. Für den BRB Geschäftsführer ist der „Neue“ ein umweltfreundlicher, serviceorientierter Botschafter und eine tolle Alternative zum Auto. „Wir fahren seit 2008 auf der Strecke, haben die Zusage für zwei weitere Jahre und hoffen auf noch viele weitere Jahre“, teilte Rosenbusch mit. Ein Dankeschön für die Aktion kam auch von Pro-Bahn Sprecher Norbert Moy. Die Pfaffenwinkelbahn sei ein Schatz, der aber noch Potential nach oben habe. Moy nutzte die Gelegenheit, ein ganzes Wunschpaket vorzubringen, wie weitere Haltepunkte in Weilheim-Süd, in Peißenberg an der Forster Straße und am Schongauer Krankenhaus, kürzere Takte sowie eine umsteigefreie Verbindung zwischen Schongau und München.

Den ökumenischen Segen spendeten anschließend die Pfarrer Corvin Wellner und Engelbert Birkle.

von Georg Müller

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