15 Jahre Weilheimer Dienstleistungen: Die Beschäftigten stehen im Mittelpunkt

Eine etwas andere Erfolgsgeschichte

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Beschäftigte und Arbeitsanleiter der Weilheimer Dienstleistungen zusammen mit dem Geschäftsführer der i+S Pfaffenwinkel GmbH, Josef Schuh (zweiter v. li.), und Thomas Buchmann, Leiter der Weilheimer Dienstleistungen (mi.).

Weilheim – Von ehemals zehn zu mehr als 40 Beschäftigten: Die Weilheimer Dienstleistungen haben sich in den 15 Jahren ihres Bestehens ohne Frage gemacht. Um das zu zeigen, wurde vor Kurzem zum Pressegespräch geladen.

„Die Leute leisten hier etwas, das ist keine Spielwiese“, sagte Leiter Thomas Buchmann über die Arbeit seiner Beschäftigten. Dieser Begriff schließt sowohl die Mitarbeiter mit festem Arbeitsvertrag als auch die Teilnehmer der zwei Maßnahmen, die bei den Weilheimer Dienstleistungen angeboten werden, ein.

Die Weilheimer Dienstleistungen sind eine Dienststelle der i+s Pfaffenwinkel GmbH, die wiederum eine Tochtergesellschaft der Herzogsägmühle ist. Von der freien Marktwirtschaft unterscheiden sie sich vor allem darin, dass jeder zweite Beschäftigte eine schwere Behinderung hat. In der Integrationsfirma können Menschen unterkommen, die am allgemeinen Arbeitsmarkt nur eingeschränkt oder gar nicht teilnehmen können. Zudem würde dort sehr individuell auf den Betroffenen eingegangen, so Mitarbeiter Rüdiger Liesegang.

Zwar sei die Firma laut Buchmann nicht auf Gewinnmaximierung aus, allerdings müssen zirka zwei Drittel ihrer Gelder selbst erwirtschaftet werden. Davon erbringen einen Teil die beiden Läden, von denen einer gespendete Möbel (Krumpperstraße 8 bis 10) und der andere gebrauchte Gegenstände wie Bücher und Kleidung (Schöffelhuberstraße 6) anbietet. Der zweite Teil wird durch die erbrachten Dienstleitungen verdient. Diese umfassen vor allem Transporte, wie für Umzüge.

Auf die Förderung ihrer Beschäftigten wird bei den Weilheimer Dienstleistungen großer Wert gelegt. So wird der Erlös gleich wieder in sie investiert, um ihnen ein vernünftiges und regelmäßiges Gehalt auszahlen zu können.

Von Sofia Wiethaler

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