Über 1 500 Besucher beim zweiten "Weilheimer Tag der Gesundheit"

Älteres Publikum war gut vertreten

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An der Typisierungsaktion der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern beteiligte sich auch Dr. med. Sebastian Dübgen. Annelies Wultschnig nahm ihm Blut ab.

Weilheim – Die Gesundheit ist ein hohes Gut. Das weiß vor allem auch die ältere Generation zu schätzen, die sich beim „Weilheimer Tag der Gesundheit“, den der CSU-Ortsverband in der Stadthalle zum zweiten Mal veranstaltet hatte, zahlreich einfand.

Die über 1 500 Besucher (bei der Premiere vor zwei Jahren waren es um die 1000 gewesen) zeigten großes Interesse an dem Informationsangebot zu den verschiedensten Gesundheitsthemen, so dass Dr. Johannes Langer vom Organisationsteam am Samstagabend „hochzufrieden“ Bilanz ziehen konnte. Wie bereits die 27 Aussteller beobachtet hatten, fühlte sich besonders das ältere Publikum von dem Programm des Gesundheitstages angesprochen. Dass die jüngeren Besucher ausblieben, führte Langer auf das Ferienende zurück: „Ein anderer Termin war für die Stadthalle nicht mehr zu bekommen. Beim nächsten Mal werden wir darauf achten.“

Zweiter Weilheimer Tag der Gesundheit

 © Maria Hofstetter
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Obwohl die VR-Bank Werdenfels wieder mit einer Sonderaktion für Vereine dafür geworben hatte, sich bei der AKB (Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern) als Stammzellspender typisieren zu lassen, blieb die Resonanz eher verhalten. Von den insgesamt 71 Typisierungen wurden 40 über Vereinsmitglieder erzielt, berichtete Langer.

Ihren Schwerpunkt hatten die Veranstalter auf die Prävention gelegt. Das kam gut an. Ärzte, Apotheker, Pflegedienste, Selbsthilfegruppen, Kneippkindergarten, Pflegeschule und diverse Firmen waren vertreten, die Kinder waren beim Wundschminken und in der Teddyklinik gut aufgehoben. Bei manchen Vorträgen reichten die bereitgestellten Stühle kaum aus. An den Ständen wurde informiert, ausprobiert, live aus dem OP übertragen und viele Besucher machten sich um praktische Tipps reicher auf den Heimweg.

Kurz nach 10 Uhr war der Stand der Krankenhaus GmbH von Besuchern dicht umlagert, freute sich Isa Berndt, Leiterin Kommunikation. Von der Geburtshilfe über Ernährungsberatung, Physiotherapie und Aromamassage bis hin zur Geriatrischen Reha sei hier keine Frage offen geblieben.

Nach dem positiven Verlauf wird der Gedanke nach einer Wiederholung laut. „Die Aussteller wollen in zwei Jahren wieder mitmachen“, das, so Langer, haben sie den Veranstaltern bereits signalisiert.

Von Maria Hofstetter

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