Premiere in Weilheim fand großen Zuspruch – Über 1 000 Besucher in der Stadthalle

Gesundheitstag war ein Publikumsmagnet

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An diesem Ausbildungsgerät war die Feinmotorik gefragt. V. li. Chefarzt Dr. Reinhold Lang, Bundesminister Alexander Dobrindt, Assistenzarzt Carsten Hauck, Krankenhaus-Geschäftsführer Thomas Lippmann, Bezirksrätin Alexandra Bertl und Landrätin Andrea Jochner-Weiß.

Weilheim– Wissbegierige aller Altersgruppen, Liveübertragungen aus dem OP-Saal der Weilheimer Klinik, zufriedene Aussteller und 147 neue Einträge in der Stammzellspenderdatei der Stiftung AKB: Die Erwartungen des CSU-Arbeitskreises „Gesundheit“ , der diesen Aktionstag zusammen mit der Krankenhaus GmbH und der Stiftung Knochenmarkspende Bayern (AKB) ausgerichtet hatte, wurden weit übertroffen.

„Überrascht über so viel Resonanz und hochzufrieden“ zog Dr. Johannes Langer vom Organisationsteam am Samstagabend für den Kreisboten Bilanz: „Deutlich über 1 000 Besucher“ seien über den Tag verteilt in die Stadthalle geströmt, um sich an den Ständen, in Vorträgen und Gesprächen über die medizinischen Kompetenzen am Standort Weilheim zu informieren. „Viele von ihnen sind bewusst gekommen, um sich typisieren zu lassen“, berichtete Langer.

Langers Beobachtung belegte Verena Spitzer von der AKB mit Zahlen: Das Durchschnittsalter der 147 Typisierten lag bei 32 Jahren. „Das ist toll“, resümierte Spitzer, „diese Personen können nun 30 Jahre lang in unserer Spenderdatei bleiben.“ Für den Pieks in den Finger, der für einen Leukämiekranken lebensrettend sein kann, wurden deutlich mehr Frauen als Männer gewonnen. Spitzer lobte die gute Organisation und angenehme Atmosphäre.

Mit einem so starken Besucherzuspruch „aus Weilheim und weit darüber hinaus“ hatte Thomas Lippmann nicht gerechnet. Sein Team, stellte der Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH fest, habe von 10 bis 18 Uhr keinerlei Leerlauf gehabt. Die Liveübertragungen der OPs mit aussagekräftigen Bildern seien eine technische Herausforderung gewesen. Schwierigkeiten bei der Tonübertragung hätte es nur am Anfang gegeben. Auf eine Wiederholung der Messe angesprochen stellte Lippmann in Aussicht: „Die Krankenhaus GmbH ist wieder dabei, das kann ich jetzt schon sagen.“

Von den positiven Rückmeldungen gestärkt könnten sich die Veranstalter eine Neuauflage der Messe in zwei bis drei Jahren vorstellen. Lediglich die von der Bühne ausgehende Geräuschkulisse habe an den Ständen gestört. „Da müssen wir uns was überlegen“, erkannte Langer das Problem.

Von Maria Hofstetter

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