Computertomograph zur Corona-Diagnose

Weilheimer Krankenhaus als erste bayerische Klinik mit mobilem CT ausgestattet

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Bei der Anlieferung des Containers.

Weilheim – Am Krankenhaus in Weilheim wurde – erstmalig in einer bayerischen Klinik – ein neuer Computertomographie (CT)-Hochleistungs-Scanner installiert, der bei der Bekämpfung des Corona-Virus eingesetzt wird.

Die Besonderheiten dieser mobilen, erweiterbaren Container-Lösung wurden am Mittwoch in einer Pressekonferenz vorgestellt. Bevor ein bestätigter Corona-Labortest vorliegt, kann der neue Computertomograph bereits innerhalb von Sekunden Aufnahmen des Brustkorbs liefern, die charakteristisch für eine virusbedingte COVID-19-Erkrankung sind. Das neue CT-System erweitert damit die Diagnose- und Überwachungsmöglichkeiten. Dass die Patienten bereits vor ihrer stationären Aufnahme untersucht werden können, sorgt in der Klinik für eine zusätzliche Hygiene-Sicherheit.

Bayernweit sollen aus dem Corona-Hilfspaket des Freistaates insgesamt 34 CT-Systeme angeschafft werden, berichtete MdB und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Landrätin Andrea Jochner-Weiß hatte „nie damit gerechnet“, dass in Weilheim eines der 1,2 Mio. Euro teuren Hightech-Geräte stationiert wird. Sollten die Infektionsraten wieder ansteigen, sieht der ärztliche Direktor Prof. Dr. Andreas Knez die Klinik „bestens vorbereitet“.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Von Maria Hofstetter

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