Handel hat weiterhin geöffnet

Weilheimer Ladenzauber kam gut an

Herzogsägmühle Weilheimer Ladenzauber
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Die Herzogsägmühle musste heuer auch auf ihren Christkindlmarkt verzichten. Deswegen beteiligte sich der Herzogsägmühle-Laden am Weilheimer Ladenzauber. Petra Wild, Gruppenleitung in der Herzogsägmühle, verkaufte unter anderem handgefertigte Waren aus den Werkstätten für Menschen mit Behinderung. (Die Maske wurde nur für das Foto und unter Wahrung des Sicherheitsabstands abgenommen)
Rid Gronau Photographie
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Im Kaufhaus Rid boten Brigitte und Emanuel Gronau beim Weilheimer Ladenzauber ihre Kalender, Postkarten, Bücher und Fotogeschenke an. (Die Masken wurden nur für das Foto und unter Wahrung des Sicherheitsabstands abgenommen)
Alge Unverpackt Weilheimer Ladenzauber
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Auch die Inhaberinnen des Alge Unverpackt Daniela Arlt (links) und Andrea Lechner (rechts) machten bei der Aktion mit. Direkt neben der Eingangstür konnten am Stand von Barbara (Mitte links) und Christina Erhard (Mitte rechts) hübsche Stulpen und weitere Schmückstücke ergattert werden. (Die Masken wurden nur für das Foto und unter Wahrung des Sicherheitsabstands abgenommen)
Echter und Goldschmiede Haas
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Eleganten Schmuck bot Andrea Haas von der Goldschmiede Haas an ihrem Tisch im Modehaus Echter an.
Reisebüro Simader Weilheimer Ladenzauber
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Einen festlich geschmückten Wunschbaum sowie einen Verkauf von Miniaturziegelsteinen zu Gunsten der Kinderschulspeisung (KISS) an der Weilheimer DERPART Schule in Togo gab es im Reisebüro Simader. (Die Maske wurde nur für das Foto und unter Wahrung des Sicherheitsabstands abgenommen)
Friedoline Ursula Rebel
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Ursula Rebel (rechts) konnte ihre Unikate aus Patchworkarbeiten im Laden von Isabel Radeloff, dem Friedoline, präsentieren. (Die Masken wurden nur für das Foto und unter Wahrung des Sicherheitsabstands abgenommen)
popupfläche zwischenraum
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Im Zwischenraum – Popup-Fläche von Gabriele Zelisko (links) dreht sich alles um das Thema Papier. Ebenfalls gibt es dort Fotografie, Fotoprints und Fineart von Susanne Kohler zu entdecken. (Die Masken wurden nur für das Foto und unter Wahrung des Sicherheitsabstands abgenommen)

Weilheim – Zwar konnte der Christkindlmarkt heuer coronabedingt nicht stattfinden, etwas „Markt-Feeling“ kam durch den Weilheimer Ladenzauber (wir berichteten) jedoch trotzdem auf.

Besonders die gute Stimmung sei ihr aufgefallen, sagte Jutta Liebmann, Leitung des Amtes für Standortförderung, Kultur und Tourismus, die am Freitag und Samstag beim Weilheimer Ladenzauber dabei war. Die Geschäftsleute und Standbetreiber seien „total glücklich“ gewesen, dass die Aktion stattfinden konnte.

Beim Weilheimer Ladenzauber gab es die Möglichkeit, in einigen Innenstadt-Geschäften und in einem Atelier Waren zu kaufen, die es sonst auf den Christkindlmärkten gibt. Der Grundtenor der Beteiligten sei „total positiv und zufrieden“ gewesen.

Positiv war auch das Feedback von Florian Lipp (Kaufhaus Rid) zum Ladenzauber, in dessen Geschäft Kalender, Postkarten, Bücher und kleine Geschenke von Gronau Photographie an einem eigenen Tisch angeboten wurden. Es sei aus seiner Sicht auch kein übertriebener Andrang gewesen und somit „eine Win-win-Situation“ für alle Beteiligten. Der Vorsitzende des Vereins für Standortförderung Weilheim sprach auch die 2G-Regel an, die seit heute für Läden gilt, die nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs zählen. Wichtig sei es daher, dass Kunden ihren Impfausweis beziehungsweise Genesenennachweis bei sich haben. Zudem machte er darauf aufmerksam, dass die Läden trotz der neuen Regelungen weiterhin geöffnet sind und dort sicher eingekauft werden kann.

Auf Nachfrage teilt ein Sprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege außerdem mit, dass auch Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, Zugang zu Geschäften haben, die nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs zählen. Des Weiteren heißt es: „Durch den Verweis auf § 4 Abs. 3 der 15. BayIfSMV wird klargestellt, dass auch Personen zugelassen werden können, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält.“ Auch muss ein negativer Testnachweis auf Grundlage eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde, vorgelegt werden.

Zum täglichen Bedarf gehören dabei insbesondere der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Kinderschuhgeschäfte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln und Tabakwaren, Filialen des Brief- und Versandhandels, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Baumärkte, Gartenmärkte, der Verkauf von Weihnachtsbäumen und der Großhandel. Diese Bereiche sind von der 2G-Regelung ausgenommen. 

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Rubriklistenbild: © Dincel

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