Weilheimer Lesepause: Bis zum 28. Juli noch viele Lesungen auf dem Programm

Start mit Kasperl und Nockherberg

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Vorfreude auf die Lesepause 2019: Zu sehen sind die Initiatoren, Autoren, Vorleser und Kommunalpolitiker.

Weilheim – Das Wetter wollte nicht so recht mitspielen: Zum Auftakt der Weilheimer Lesepause am Kirchplatz waren viele Gäste, aber leider auch reichlich Wolken erschienen, die immer wieder leichten Regen bescherten. Aber das tat der Veranstaltung kaum einen Abbruch – die Gäste hatten sich entsprechend angezogen und so stand einem kurzweiligen Abend nichts im Wege.

Begrüßt wurden die Gäste von Uta Orawetz, die die Gelegenheit nutzte, die Beteiligten der Organisation, Kommunalpolitiker sowie auch die anwesenden Autoren und Vorleser vorzustellen.

In kurzen Interviews gab da so mancher ein Geheimnis preis, etwa Bezirksrätin Alexandra Bertl, deren Sohn den „Räuber Hotzenplotz“ zum absoluten Lieblingsbuch erklärt hat, oder Bibliotheksleiterin Ulrike Göpfert, die das dickste Buch in der Stadtbücherei („Unendlicher Spaß“, mehr als 1 500 Seiten) selbst noch nicht gelesen hat: „Das spar ich mir für den Ruhestand auf!“

Den Auftakt der Lesungen gestaltete dann Richard Oehmann, musikalisch unterstützt von Tobi Weber, die den Weilheimern längstens bekannt sind, dem Rest Bayerns, seit sie 2018 das Nockherberg-Singspiel übernahmen. Und da gab‘s – wie nicht anders zu erwarten – wieder viel zu lachen. Egal, ob Kasperl und Seppl aus „Doctor Döblingers geschmackvollem Kasperltheater“ das Wort ergriffen, Lieder wie „Die Eule Beula“ oder „Nenn‘ mich nicht mehr Häselein“ oder Neues von der gerade entstehenden CD zu hören waren.

Auch eine kleine Auswahl der letzten Nockherberg-Lieder stand auf dem Programm, wie etwa die „Grund-Ente“ oder der „Autoschmuser Andi“.

Was die Besucher der Lesepause noch alles erwartet, kann man dem Flyer entnehmen oder im Internet nachlesen unter www.lesepause-am-kirchplatz.de. Dort finden sich auch Hinweise zum Veranstaltungsort, falls witterungsbedingt eine Lesung verlegt werden muss. Neben verschiedenen Klassen der Weilheimer Schulen und Autoren aus der Region werden auch Sascha Raubal (22. Juli), Anna Matheis und Katja Huber (25. Juli) und Guido Buettgen (26. Juli) lesen. Auch die Kinderbuchautorin Anja Janotta („Linkslesestärke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben“) ist wieder mit von der Partie am Samstag, 27. Juli, um 11 Uhr.

Die Schlusslesung gestaltet am Sonntag, 28. Juli, um 20 Uhr, die Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz, die aus Büchern ihrer österreichischen Lieblingsautoren liest, musikalisch begleitet vom Duo KlangZeit.

Von Bianca R. Heigl

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