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Viel zu tun fürs Lichtkunstfestival Weilheim

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Von: Mihriban Dincel

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 Florian Lechner, Mario Dämmig (Bergers Stellvertreter), Bernhard Berger und Peter Müller.
(V. li.) Florian Lechner, Mario Dämmig (Bergers Stellvertreter), Bernhard Berger und Peter Müller kümmern sich mit ihrem Team darum, dass beim Lichtkunstfestival alles rund läuft. © Dincel

Weilheim – Die Besucher und Besucherinnen des Lichtkunstfestivals werden Mitte Oktober spektakuläre Installationen zu sehen bekommen. Was jedoch bei solch großen Veranstaltungen oft übersehen wird, ist die aufwendige Planung, die dahintersteckt. 

Darüber informierten kürzlich Florian Lechner vom Lichtkunstverein, der als Vertretung des Festivalleiters Günter Morsack fungierte, und Peter Müller, Chef der Stadtwerke Weilheim. Lechner erklärte, dass bei solch einem Ereignis viel technische Planung erforderlich sei, wie die Regelung des Verkehrs, der Rettungswege und vor allem, dass der Strom am gewünschtem Ort zur Verfügung steht. In diesen Punkten arbeitet der Verein intensiv mit den Stadtwerken zusammen. Denn sie kümmern sich beispielsweise um die Schilder für die Verkehrsregelung und darum, dass störende Lichtquellen ausgeschaltet werden.

Die Stadtwerke sorgen zudem für die Wasserversorgung der Gastronomie, die Beseitigung des Mülls nach dem Festival und sie stellen die erforderlichen Mülltonnen, Absperrgitter und einen Löschcontainer. Des Weiteren sei man während der zwei Tage immer in Bereitschaft und stehe für organisatorische Fragen oder bei Problemen zur Verfügung, erklärte Müller die intensive Arbeit vor, nach und während des Events. Bereits zum dritten Mal mit an Bord ist Bernhard Berger, Mitarbeiter des Betriebshofs der Stadtwerke, der das Ereignis auch heuer wieder tatkräftig unterstützen wird.

„Als Verein haben wir mit den Stadtwerken Profis an unserer Seite“, freute sich Lechner. Sie würden sich nämlich auch um weniger offensichtliche Aufgaben kümmern. So wird der Bach an der Ledererstraße beispielsweise für beide Festivaltage abgedeckt, um möglichen Unfällen vorzubeugen.

Entwarnung beim Energieverbrauch

Über die Vorbereitungen hätte sich bisher kein Bürger beschwert. „Es herrscht viel Verständnis und Entgegenkommen“, sagt Lechner. Man sei aber auch bemüht, die Anwohner rechtzeitig zu informieren. Entwarnung beim Thema Energieverbrauch gab Müller. Er betonte, dass Beleuchtungen einen deutlich geringeren Verbrauch hätten, als es beim Heizen der Fall ist. Zudem würden sämtliche Beleuchtungen in der Umgebung der Eventorte abgeschaltet. Der Stromverbrauch sei mit 350 kw/h für beide Tage überschaubar.

Auf eventuelle Corona-Maßnahmen sei man auch vorbereitet, erklärte Lechner. Im Ernstfall sei es möglich, entsprechende Vorgaben in den Innenräumen umzusetzen und draußen gebe es ausreichend Platz. Zudem habe man Securitys zur Sicherheit und gegebenenfalls zur Umsetzung der Maßnahmen eingestellt.

Um insbesondere die Zufahrten der Feuerwehr für den Ernstfall frei zu halten, ist es erforderlich, dass es an einigen Orten in der Innenstadt Parkverbote geben wird. Daher werden Besucher gebeten, ihre Autos weiter weg oder in den Parkhäusern der Umgebung abzustellen. Auch Fahrräder sollten nach Möglichkeit nicht in der Altstadt abgestellt werden.

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