Weilheimer Rotarier empfangen Gäste aus Siena und Valence

Freundschaft ohne Grenzen

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Weilheims Rotary-Präsidentin Ulla von Aswegen-Schmalfeld mit dem italienischen Kollegen Andrea Tiribocchi (li.) und Habib al Dahdah, Vertreter des Präsidenten aus Valence.

Weilheim – Der Weilheimer Rotary Club unterhält ein „Dreiecksverhältnis“: Seit mehr als vier Jahrzehnten pflegt er enge Partnerschaften zu den Clubs im italienischen Siena sowie im französischen Valence.

Alle zwei Jahre kommen die drei Clubs zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und im persönlichen Kontakt ihre Freundschaft zu pflegen, berichtet Helmut Hornung von den Weilheimer Rotariern. Sie sind in diesem Jahr die Gastgeber. Für Präsidentin Ulla von Aswegen-Schmalfeld repräsentieren die drei Clubs einen Teil von Europa, das neben einer politischen auch eine emotionale und moralische Dimension habe. „In der heutigen unruhigen Zeit, wo so vieles im Umbruch ist, darf die Mitmenschlichkeit nicht auf der Strecke bleiben“, sagt die Weilheimer Präsidentin: „Da ist Rotary mehr gefragt denn je.“

Neben den sozialen Projekten, die sowohl in der Region als auch weltweit zahlreichen Menschen helfen, sei es vor allem der Jugendaustausch, der zukunftsweisend für eine bessere und gerechtere Welt stehe.

Auch Norbert Kieffer, amtierender Präsident des Clubs in Valence, betont die Notwendigkeit eines internationalen Austausches. „Je mehr wir Begegnungen von Lebenswelten, Kulturen und Religionen fördern, desto mehr tragen wir zur Bildung einer Gesellschaft des Dialogs und der Harmonie bei“, heißt es in seiner Rede, die er – selbst an der Reise nach Weilheim verhindert – beim Galaabend am Starnberger See verlesen ließ. In der Tat spielt dieser „Jugenddienst“ auch im Weilheimer Rotary Club seit vielen Jahren eine wichtige Rolle.

Laut Andrea Tiribocchi stärkt die Arbeit an rotarischen Projekten nicht zuletzt die Freundschaft und die Gemeinschaft mit anderen Clubs. „Alle geben das Beste, um Projekte zu realisieren und das gesellschaftliche Umfeld zu unterstützen und voranzubringen“, erklärt der Präsident aus Siena. „All dies zeigen wir in unseren Kontakttreffen.“

Für die dreitägige Zusammenkunft hatten die Weilheimer Rotarier für ihre italienischen und französischen Freunde ein umfangreiches Programm gestaltet. Neben einem Abend in den Familien wurden auch eine Besichtigungsfahrt nach Augsburg und eine Stadtführung durch das mittelalterliche Landsberg geboten. Das nächste Kontakttreffen ist für 2021 im französischen Valence geplant.

Von Kreisbote

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