Weilheimer siegt im Berufswettbewerb

Der Beste kommt aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Auf Landkreisebene im Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend „Grüne Berufe“ setzte sich Maximilian Thaller im Bereich Landwirtschaft gegen seine 45 Konkurrenten aus insgesamt fünf Landkreisen durch. Im Bereich Hauswirtschaft setzte sich ebenfalls eine Weilheimerin durch: Regina Lautenbacher ist die Beste von 15 Teilnehmerinnen. Nun müssen sich beide im Landesentscheid – und mit etwas Glück und viel Können auch im Bundesentscheid – beweisen.

„Ich bin sehr stolz, dass ein Weilheimer Erster ist“, freute sich Wolfgang Scholz, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) des Landkreises Weilheim-Schongau, bei der Siegerehrung in der Weilheimer Berufsschule. Das beweise, dass Weilheim das landwirtschaftliche Zentrum im Oberland sei. Anders sieht es im Landkreis Garmisch-Partenkirchen aus, was die Teilnahme von nur einem Kandidaten beweist. „Dort ist die landwirtschaftliche Struktur kleiner als im Landkreis Weilheim-Schongau“, erklärte Scholz. Viele Landwirte seien im Nebenerwerb im Tourismus tätig, der im Nachbar- Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine große Rolle spiele. Ziel des Wettbewerbes ist es, die Lust zur Weiterbildung im beruflichen und persönlichen Bereich zu wecken. Denn insgesamt gab es in drei Bereichen (Allgemeinwissen, Berufstheoretische Fragen, Präsentation und Praxis) viele knifflige Aufgaben. Die angehenden Landwirte mussten ihr Wissen zu Saatgut und Futtermittel unter Beweis stellen, die angehenden Hauswirtschafterinnen vollwertige Häppchen für sechs Personen erstellen. Insgesamt gibt es in dem bundesweit vom BBV durchgeführten Wettbewerb die Kategorien Land-, Forst-, Haus- sowie Tierwirtschaft und Weinbau, unterteilt in Auszubildende und Fortzubildende.

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