Mit Wellness Standort fördern – Aktionswoche Anfang Mai macht Gesundheit in Peißenberg zum Thema

Über 50 Besucher interessierten sich für die Aktionswoche rund ums Thema Gesundheit. Foto: Jepsen

Vom 2. bis 8. Mai wird sich in der Marktgemeinde alles rund um das Thema „Gesundheit und Wellness“ drehen. „Peißenberg – Treffpunkt für Gesundheit“ heißt das Motto, unter dem sich Gewerbetreibende, Institutionen, Einrichtungen und auch einzelne Privatleute kostenlos an einer Aktionswoche beteiligen können.

Die erste Informationsrunde in der letzten Woche verlief schon einmal vielversprechend: Statt der erwarteten 25 kamen mehr als doppelt so viele Besucher in die Gaststätte „Rigi-Rutsch’n“, um sich von Gottfried Koppold und seinem Koordinationsteam über Sinn und Zweck der überparteilich initiierten Veranstaltung aufklären zu lassen. „Die Aktionswoche ist nichts anderes als ein Versuch, der von ihren Aktivitäten lebt“, warb Koppold bei den Besuchern um rege Beteiligung. Ziel sei es, ein gesellschaftsrelevantes Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen, aktive Standortförderung zu betreiben und das Zusammengehörigkeitsgefühl in Peißenberg zu stärken. „Die Gemeinde hat sowieso nicht viel Geld, also müssen wir auf etwas anderes setzen“, sagte Koppold, der mit seinem Team ehrenamtlich arbeitet und vor allem mit Plakat-Aktionen, Broschüren sowie Anzeigenschaltungen die Werbetrommel für die Aktivitäten rühren wird. Das vorgeschlagene Konzept kam bei den Besuchern an. „Gesundheit ist ein Boomthema“, meinte Dr. Wolfgang Kircher. Deshalb sei es eine „prima Idee“, auf die regionalen Angebote aufmerksam zu machen. Der Apotheker will sich an der Gesundheitswoche auf alle Fälle beteiligen und unter anderem kostenlose Blutdruck- und Cholesterinmessungen anbieten sowie über den richtigen Arzneimittelgebrauch informieren. Auch die Mediziner am örtlichen Krankenhaus möchten während der Aktionswoche Aufklärungsarbeit leisten und in der Tiefstollenhalle Vorträge zur Gesundheitsvorsorge halten. Teilnahmebereitschaft haben zudem die örtlichen BDM-Milchbauern, das Rote Kreuz und die katholische Kirche signalisiert. Laut Diakon Siegfried Thalmaier würden die geplanten „Laufexerzitien“ allerdings erst an Pfingsten enden, doch das ist für die Beteiligung an den Gesundheitstagen kein Hinderungsgrund: „Es geht nicht darum, Peißenberg in einer Woche gesund zu machen“, erklärte Hans Arpke, Vorstandsmitglied der Peißenberger Bürgervereinigung. Stattdessen diene die Veranstaltung dazu, einen „Startimpuls“ für regionales Denken und heimische Vermarktung zu geben. Die Gesundheitswoche ist eine Initiative von Bürgervereinigung, SPD, DGB, Vhs sowie dem Gewerbeverein und dem Verein „Lebenswertes Peißenberg“. Der 18. Februar ist Stichtag für eine konkrete Beteiligungszusage. Die einzelnen Aktivitäten müssen erst bis 18. März gemeldet werden. Näheres gibt es zu erfahren unter der Adresse www.treffpunkt-peissenberg.de.

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