Leben retten

Nur wenige Menschen werden Organspender

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Es gibt deutlich mehr Menschen, die auf ein Organ warten, als Menschen, die Spender werden.

Landkreis – Der 6. Juni ist der bundesweite Tag der Organspende. Dr. Karl Breu, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands Weilheim-Schongau, klärt über das wichtige Thema auf.

„Leider ist die Zahl der Deutschen, die sich zur Organspende nach dem Tod bereit erklären relativ gering“, erklärt Breu. Zum Jahresende 2019 sind in Deutschland nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation rund 9 000 Menschen auf Wartelisten für ein Spenderorgan gestanden. Dagegen habe es im selben Jahr bundesweit lediglich 932 postmortale Organspender gegeben.

„Insgesamt sterben in Deutschland jeden Tag drei Menschen, weil es kein passendes Organ für sie gibt“, erläutert Breu. Nach aktueller Gesetzeslage ist ohne Zustimmung der betreffenden Person zu Lebzeiten keine Organentnahme nach dem Tod zulässig. „Es liegt insofern an jedem Einzelnen“, erklärt der Pollinger Mediziner. Möglich ist eine solche Zustimmung durch das Ausfüllen eines Organspendeausweises. Weitere Infos zum Thema Organspende.

Von Kreisbote

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