Werkschau des Kunstforums Weilheim im Stadtmuseum mit 30 Ausstellern und 61 Exponaten

Wie ein Besuch im Atelier

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Die „Werkschau“ des Kunstforums Weilheim gewährt vielfältige Einblicke in das aktuelle Schaffen der Künstler. Es ist wie ein Besuch in den Ateliers, beschrieben Reiner Heidorn und Susanne Kohler die Ausstellung.

Weilheim – Das Stadtmuseum ist reich an Kunstschätzen und Repliken aus der Historie der Kreisstadt. Seit vergangenem Samstag können die Bürger dort wieder einmal die Werke zeitgenössischer Künstler bewundern.

Die Ausstellung unter dem Titel „Werkschau“ wird von fast 30 KünstlerInnen des Kunstforums Weilheim bestritten. Die 61 Exponate stammen aus vielen Bereichen, wie Malerei, Druckgrafik, Fotografie, Plastiken und Skulpturen. Sie beeindrucken die Besucher in ihrer schöpferischen Vielfalt und bieten schon beim Eintreten starke Einblicke in das aktuelle Schaffen der Ausstellenden. Darunter locken Bilder, wie „Lichtfall“, „Serenissima“, „Palast der Verlorenen“, Fotokollagen „Zeichen im Baum“ und Skulpturen mit den Titeln „Zueinander“ oder „Innig“ zum näheren Betrachten.

In ihrer Laudatio würdigte dritte Bürgermeisterin Angelika Flock in Vertretung von Kulturreferentin Ragnhild Thieler die ausstellenden Künstler und das Kunstforum. „Ihnen gelingt ein Highlight nach dem anderen und Sie bereichern mit Ihrem Schaffen seit den Anfängen im Jahr 2000 die Kulturszene der Stadt in einzigartiger Weise. Davon zeugen auch Projekte, etwa die grandiosen Kunstmessen in der Stadthalle mit über 55 Künstlern und 2000 Besuchern, das Projekt „Spurwechsel“, die Beteiligung am Weilheimer Lichtkunstfestival und…Nicht umsonst wurden Ihre Verdienste mit mehreren Kulturpreisen – dem Georg-Petel-Preis wie auch dem Kultur- und Kunstpreis der Stadt – bedacht. Mit Ihrer Werkschau geben Sie einen sehr interessanten Einblick in Ihr momentanes Schaffen. Dafür möchte ich Ihnen im Namen der Stadt, aber auch ganz persönlich, danken“, sagte Flock. Reiner Heidorn und Susanne Kohler beschrieben die Werkschau als Gelegenheit und Standortvorteil für Kunstfreunde. Sie biete eine große Vielfalt. Man müsse nicht nach München fahren, um sich an Kunst zu erfreuen oder sie zu erwerben. „Außerdem kennt man die Künstler“, warben beide für den Besuch der bis zum 25. August laufende Ausstellung.

Von Georg Müller

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