Alle Jahre wieder

Wettkampfschießen beim Informationstechnikbataillon 293

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Alle Gewinner wurden mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk geehrt.

Murnau – Zum 52. Mal wurde das Fernmeldepottschießen des Informationstechnikbataillons (ITBtl) 293 durchgeführt. Ein spannender Wettkampf, der nichts mit IT-Technik, dafür aber mit Kameradschaft und militärischen Grundfertigkeiten zu tun hat.

Eröffnet hat den Wettkampf Oberstleutnant Marc Richter, Kommandeur des ITBtl 293. Im vergangenen Jahr trat er selbst noch als Gast an, denn erst im Oktober 2018 hatte Richter das Bataillon von Oberstleutnant Jürgen Eckert übernommen, der in diesem Jahr auch wieder versuchte, den Pott zu schießen.

Die Teilnehmer konnten sich in drei Kategorien messen. Geschossen wurde mit beiden Standardwaffen der Bundeswehr, Gewehr G36 und Pistole P8, sowie mit der Maschinenpistole MP7. Jeder hatte einen Versuch, mit Ausnahme eines Stechens, um die höchste Ringzahl zu erreichen. Wer die höchste Ringzahl in allen drei Kategorien erzielte, wurde Gesamtsieger. Konkurriert wurde in den Einzelwertungen und der Gesamtwertung in verschiedenen Klassen: aktive und nicht-aktive Offiziere sowie Beamte. Auch eine Gästewertung beim G36 konnte sowohl Partner und Angehörige von Soldaten als auch zivile Teilnehmer begeistern.

Nicht nur unter den deutschen Soldaten ist der Fernmeldepott ein begehrter Preis. Zwei amerikanische Schützen des 52nd Signal Bataillon aus Stuttgart ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen. Erst im letzten Jahr wurde die Patenschaft des ITBtl 293 mit dem amerikanischen Verband begründet. Außerdem nahmen zwei Soldaten aus dem Benin teil, die zurzeit in Deutschland die Offiziersausbildung absolvieren.

Die Vorjahressieger konnten ihren Sieg nicht wiederholen. Oberstabsarzt Daniel Martin, Gewinner der Gesamtwertung 2018, musste sich in 2019 dem Bataillonskommandeur Richter geschlagen geben. „Mir ist es eine große Ehre, den Fernmeldepott gewonnen zu haben. Damit habe ich nicht gerechnet“, so Richter, der sich nach sechsmonatiger Abwesenheit im Auslandseinsatz in Afghanistan an diesem Tage wieder bei seinem Bataillon zurückmeldete.

Den Wanderpokal bekam er von Gert Wilde, einer der Gründerväter des seit 1964 stattfindenden Traditionsschießens und jährlicher Teilnehmer, überreicht.

Von Kreisbote

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