"Wie eine harte Bergtour" – 117 Realschüler in Weilheim verabschiedet

Den Jahrgangsbesten gratulierten Schulleiter Peter Pickal (li.) und sein Stellvertreter Herbert Hiebl (re.). Vorne v.li.: Marco Foglar (1,36), Andrea Bertl (1,16), Lisa Thalmayer (1,66) und Luise Springer (1,91). Mitte v.li.: Adrian Rangnick (1,63), Anna Lennartz (1,81), Alicia Gerold (1,90), Madeleine Friedrich (1,70), Gabriela Geiger (1,81) und Helena Winterholler (1,90). Hinten v.li.: Marina Wichtl (1,54), Alexander Zichraser (1,81), Valentin Huppertz (1,90), Andrea Leis (1,90) und Eva-Maria Reiter (1,90). Foto: Gnadl

„Nutzt euer Potenzial. Ihr und wir alle leben davon und unserer und eurer Zukunft“, ermunterte Schulleiter Peter Pickal die 117 Absolventen, die bei der Abschlussfeier der Realschule ihre Zeugnisse erhielten.

Auffallend viele der Schüler kamen zu ihrem Ehrentag in die gut gefüllte Stadthalle in Tracht. Einigen stand die Erleichterung über die bestandene Prüfung ins Gesicht geschrieben. Das Schulleben verglich Pickal in seiner Rede mit einer harten Bergtour: „Anfangs ist es noch ganz lustig, aber irgendwann wird es anstrengend.“ Dennoch sei die Freude umso größer, wenn der Gipfel bestiegen ist. „Das erreichte Ziel entschädigt, macht den Weg wertvoll.“ Dass der Weg nicht immer Spaß mache und Schule auch harte Arbeit sei, stellte Pickal in seiner Rede weiter fest. „Wir sind bestrebt, auf den späteren Beruf vorzubereiten, die allgemeinen Grundkenntnisse zu vermitteln“, fasste er die Motivation der Lehrerschaft an der Realschule zusammen. Das ist zum Großteil auch gelungen: Zwar haben in diesem Jahr 13 Schüler die Abschlussprüfungen nicht auf Anhieb bestanden, jedoch gab es im Gegenzug auch 15 Jugendliche, die einen Schnitt erreichten, der besser als 2,0 ist. Dass die Schule auch Spaß machen kann und die Verbindung zu den Lehrern in vielen Fällen positiv war, äußerte sich in Geschenken, die die Schüler für die Pädagogen hatten. Besonders zwischen den jungen Lehrerinnen und den Klassen gab es eine starke Verbindung. So wurden nicht nur Blumen an die Zehntklässler überreicht, sondern auch viele herzliche Umarmungen ausgetauscht. Sogar die ein oder andere Träne floss über die Wangen von Schülern, Schülerinnen und Lehrerinnen, als sie sich auf der Bühne verabschiedeten.

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