Gute Nachricht für Gäste der "Rigi-Rutsch‘n"

Wieder mit Innenbecken

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V.li.: Irma Seewald, Service; Ingrid Haberl, Betriebsleiterin Rigi Rutsch’n, Vorstand Gemeindewerke Peißenberg KU; Sabine Meier, Service; Richard Eichberger, stellv. Leiter Badbetrieb; Johannes Meyer, Leiter Badbetrieb; Hilde Singer und Rudi Hanusch, Service, Isabella Irsiegler, Service.

Peißenberg – Die Bade- und Saunagäste in der „Rigi-Rutsch´n“ wird´s freuen: Zwei Jahre nach dem Großbrand im Bäderpark-Betriebsgebäude wird voraussichtlich am kommenden Samstag das Innenbecken wiedereröffnet. Für rund 100 000 Euro wurde zuletzt die beschädigte Decke im Halleninneren saniert und erneuert. Weil es sich noch um einen Brandschaden handelt, zahlt die Versicherung die Kosten.

Gemeindewerksleiterin Ingrid Haberl spricht im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung des Innenbeckens von einem „absoluten Meilenstein“: „Das Ganze hat einen hohen Stellenwert, weil es die Abkehr von der Teilschließung des Bades symbolisiert.“

Noch bis vor einem Jahr war bekanntlich geplant, die „Rigi-Rutsch´n“ nur noch als reines Freibad zu betreiben. Das Betriebsgebäude samt Saunabereich sollte hingegen verpachtet oder anderweitig genutzt werden. Doch mit dem personellen Wechsel an der Spitze der Gemeindewerke gab es einen Strategiewechsel. Inzwischen ist klar, dass im Obergeschoss des Betriebsgebäudes ein ambulantes Rehabilitationszentrum eingerichtet und die Sauna weiterhin von den Gemeindewerken betrieben wird.

Für beide Nutzungsvarianten ist das Innenbecken ein wichtiger Baustein: Im Saunabetrieb verzeichneten die Gemeindewerke ohne das Innenbecken einen deutlichen Besucherrückgang: „Viele Leute haben sich umorientiert“, räumt Haberl ein. Derzeit sind es pro Tag zwischen 40 und 60 Gäste. Über 100 sollten es nach den Vorstellungen der Werke-Chefin „unbedingt“ sein: „Es gibt jetzt wieder das Vollangebot mit Innenbecken und Blockbohlensauna. Wir müssen dem Gast jetzt aber auch etwas Zeit geben“, meint Haberl.

Wie vor dem Großbrand im Februar 2016 kann das Innenbecken auch von den Freibadgästen genutzt werden. Die Sommersaison wird heuer am 18. Mai beginnen – unabhängig von der Witterung. Die im Zuge der Konzeptentwicklung in Erwägung gezogenen flexiblen Öffnungszeiten sind vom Tisch: „Freibad und Sauna werden im Sommer immer geöffnet haben“, verspricht Haberl. Zunächst aber fiebert man bei den Gemeindewerken dem kommenden Samstag und der Eröffnung des Innenbeckens entgegen. Nur das behördliche Plazet fehlt noch: Das endgültige Ergebnis der amtlichen Wasserbeprobung lag Anfang der Woche noch nicht vor, doch die unmittelbaren Testreihen, wie Chlor und pH-Wert, ergaben laut Haberl bereits „beste Werte“.

Von Bernhard Jepsen

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