Der Winterdienst sorgt für geräumte und gestreute Straßen

700 Tonnen Salz

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Gerüstet für den Winter: das gefüllte Salzlager der Weilheimer Stadtwerke.

Damit bei Schnee und Eis die Straßen befahrbar und Wege begehbar bleiben, rücken die Mitarbeiter des Betriebshofs in der kalten Jahreszeit zum Winter- und Schneeräumdienst aus.

Der Betriebshof ist eine Abteilung der Stadtwerke, die sich im Auftrag der Stadt um die Straßen kümmern – inklusive Manpower, Räumfahrzeuge, Salz und Streugut. Der Betriebshof räumt und streut, falls nötig jeden Tag, über 160 Kilometer Straßen und Wege im gesamten Weilheimer Stadtgebiet. Dazu gehören auch die Ortsteile Unterhausen, Marnbach, Deutenhausen. Nicht dabei sind die Bundes- und Staatsstraßen. Der Winterdienst ist in der Stadt nach einem festgelegten Tourenplan unterwegs: Priorität eins haben Haupt- und Durchgangsstraßen sowie Zufahrten zu Krankenhaus, Feuerwehr und Rotes Kreuz. Priorität zwei genießen Sammelstraßen in größeren Wohngebieten und Bereiche mit erhöhtem Verkehrsaufkommen. Zur Priorität drei gehören Straßen in Wohngebieten und niedrig frequentierte Straßen in den Außenbereichen. Bei Priorität eins und zwei wird Salz gestreut, bei drei wird geräumt, aber nur an Gefahrenstellen, Kreuzungen und Steigungen zusätzlich gesalzen.

Die Einsatzfahrten beginnen morgens um 3 Uhr und dauern, je nach Witterung, bis abends 20 Uhr. Am Trifthof gibt es zusätzlich eine automatische Glättemeldeanlage. Diese alarmiert rechzeitig den Winterdiensteinsatzleiter bei Glätteereignissen.

700 Tonnen Salz hat der Betriebshof auf Vorrat eingelagert. Im vergangenen Winter wurden insgesamt 300 Tonnen gebraucht. Das lag zum einen am relativ milden Winter und zum anderen wird wegen des Tier- und Pflanzenschutzes auf effizienten Salzeinsatz geachtet.

Als Streumittel kommen Salz und Splitt zum Einsatz, die differenziert ausgebracht werden. Auf Geh-, Radwegen und Parkplätzen wird Splitt verwendet. Auf Straßen und belebten Verkehrswegen kommt ausschließlich Salz zum Einsatz. Der Vorteil des Salzes liegt nach Auskunft der Stadtwerke in der besseren Ökobilanz. Der Splitt muss nach dem Winter zusammengekehrt als Sondermüll entsorgt werden. Wo es sinnvoll ist wird statt Splitt Blähschiefer gestreut. Dieser wesentlich leichtere und effektive Streustoff hat ökologisch viele Vorteile gegenüber Splitt, ist aber teurer.

Von Kreisbote

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