"Woche der offenen Ausbildungstür Hauswirtschaft" stellt Schülern Berufszweig vor

Ein Blick hinter die Kulissen

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Bei der gemeinsamen Arbeit im Garten: Elisabeth Doll und Lara zusammen mit Bildungsberaterin Barbara Schmid (hinten).

Landkreis – Was verbirgt sich hinter dem Berufszweig Hauswirtschaft?

Um diese Frage zu beantworten starteten die Kreisbäuerinnen in Kooperation mit der Bildungsberatung Hauswirtschaft vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim (AELF) die Aktion „Woche der offenen Ausbildungstür Hauswirtschaft“, die während der Osterferien stattfindet. Dazu wurden anerkannte Betriebe und Schulen in acht Landkreisen angeschrieben, sagte Barbara Schmid, Bildungsberaterin Hauswirtschaft AELF. Angesprochen wurden Schüler ab der siebten Klasse, da dort oft die Berufsorientierung beginne, so Schmid weiter.

Einer der Betriebe, der für Interessierte seine Tür öffnet, ist die Naturküche Wieshof von Elisabeth Doll in Marnbach. Bei ihr werden unter anderem Kochkurse angeboten und Seminare durchgeführt. Dort bekam die 14-jährige Lara die Möglichkeit, in das Berufsbild hineinzuschnuppern. Sie habe zuvor keine Vorstellungen von dem Aufgabengebiet gehabt, so die Schülerin. Es sei ein „Sprung ins kalte Wasser“ gewesen, sagte Doll. Nun kann sich die 14-Jährige auch vorstellen, später beruflich in Richtung Hauswirtschaft zu gehen. Während Laras Aufenthalt pflanzten die beiden Salat, kochten und färbten Ostereier. Daran fand die Neuntklässlerin besonderen Gefallen, da die Eier nicht wie herkömmlich gefärbt wurden. Statt bunter Farbe verwendeten die beiden einen Zwiebelsud und verschönerten die Eier mit Abdrücken von Kräutern.

Es mache Spaß sein Wissen weiterzugeben, sagte Doll, die einen Auszubildenden beschäftigt. Dieser Schritt habe sich ergeben, da sie immer schon Praktikanten gehabt habe. Zudem habe sie Unterstützung gebraucht, weswegen ein Auszubildender, „der sich auskennt“, naheliegend gewesen sei.

Von Sofia Wiethaler

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