Wohnbau Weilheim stellt auf e-Autos um und begrüßt neue Mitarbeiter

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Freuen sich über die neuen e-Autos v. li.: Zeno Köpf, Michael Terfoorth und Florian Böse.

Weilheim – Bei der Wohnbau Weilheim (WBW) wird auf Nachhaltigkeit und Effizienz Wert gelegt: Bei Neubauten sind Photovoltaik, Solarthermie, Pelletheizungen oder Glasfaser-Anschluss bereits Standard. Jetzt geht die Wohnbau Weilheim noch einen Schritt weiter: Die Fahrzeugflotte wird nun Zug um Zug umgestellt auf die e-Mobilität. 

Bei aktuell 13 Fahrzeugen ein großer Schritt. Die ersten beiden Nissan eNV 200 sind bereits im Einsatz, zwei Peugeot e-208 folgen Ende 2020. Für weniger Emission und weniger Lärm. Doch neben diesen beiden Aspekten bieten die E-Autos laut der WBW auch weitere Vorteile: Eine elektrische Tankfüllung würde nur noch einen Bruchteil dessen kosten, was ein Verbrenner „schluckt“. Auch die Unterhaltskosten seien deutlich geringer, da weniger Verschleißteile verbaut sind und beispielsweise die Bremsen durch Bremskraftrückgewinnung weniger beansprucht würden. „Zwar sind die Anschaffungskosten auch mit staatlichem Zuschuss immer noch höher, langfristig aber sind e-Autos nicht nur umweltschonender, sondern auch wirtschaftlicher“, heißt es in einer Mitteilung der WBW. Nachdem die e-Autos bei Probefahrten der Mitarbeiter einen guten Eindruck gemacht haben, war der Verbrenner klar geschlagen.

Damit die Flotte auch zuverlässig fahren kann, hat die Wohnbau bereits Ladestationen an den Hausmeister-Stützpunkten in Weilheim, Peißenberg und Penzberg errichtet. Auch das Verwaltungsgebäude in Weilheim wurde mit einer Ladestation ausgestattet.  

Die Instandhaltung der eigenen Gebäude ist ein Dauerbrenner bei der WBW. Um diese langfristig besser planen und effizient umsetzen zu können, wird derzeit eine Bestandsaufnahme aller Gebäude gemacht. Dabei werden die Daten und Zustände aller Gebäude und Wohnungen aufgenommen. Mit der Erfassung der Daten wurde die Firma wowiconsult aus dem schwäbischen Mühlhausen im Täle beauftragt.

Für die schnelle Reparatur und Instandhaltung des eigenen Wohnungsbestandes freut sich das Team der WBW über zwei Neuzugänge: Neben dem hauseigenen Maler sind nun seit Kurzem mit Florian Böse ein Maurer und mit Michael Terfoorth ein Heizungsbaumeister für die WBW tätig.

Auch auf dem Gebiet der Sicherheit hat sich das Team fortgebildet: Es gibt jetzt mit Zeno Köpf einen UVV-Beauftragten, also einen Sicherheitsbeauftragten, der sich um die sicherheitstechnischen Belange in allen Gebäuden kümmert. Neben dem Heizungsbaumeister ist er einer von zweien, die mit dem neuen Nissan eNV 200 unterwegs sind.

Von Kreisbote

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