Inmitten der Gesellschaft angekommen

Herzog-Christoph-Haus: großes Fest zum zehnjährigen Bestehen

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Nach der Pflanzung des Jubiläumsbaums und der ökumenischen Segnung durch Pfarrerin Sabine Nagel (links neben Baum) und Stadtpfarrer Engelbert Birkle (rechts neben Baum) fanden sich einige Vertreter des Hauses und aus der Politik zum Erinnerungsfoto ein.

Weilheim – Sogar das Wetter spielte vergangenes Wochenende noch einmal mit, als die Herzogsägmühle zur Jubiläumsfeier anlässlich „Zehn Jahre Herzog-Christoph-Haus“ einlud.

Vor Ort, im Innenhof des Herzog-Christoph-Hauses, war einiges für die Gäste vorbereitet. Neben einem Programm für Kinder, das Angebote wie Airbrush und Filzen beinhaltete, wurden die Festgäste unter anderem mit Bratwürsten, Flammkuchen, Getränken, Popcorn und hausgemachtem Eis versorgt. Für die musikalische Untermalung sorgten neben anderen Gruppen ein Posaunenchor der Evangelischen Kirche sowie „Rowan Tree Hill“ mit Irish Folk Musik. Wilfried Knorr, Direktor der Herzogsägmühle, bekam für sein kabarettistisches Grußwort einige Lacher. Des Weiteren sprachen als Festredner Weilheims Bürgermeister Markus Loth, Ingo Remesch, Geschäftsführer des Steuerungsverbunds Psychische Gesundheit, und Peter Walter, Fachbereichsleiter für Menschen mit seelischer Erkrankung und Vorsitzender des Steuerungsverbunds Psychische Gesundheit. Die Moderation übernahm Thomas Buchmann, Regionalleiter ambulante Angebote in Weilheim und Penzberg für Menschen mit seelischer Erkrankung, zusammen mit seinem Kollegen Martin Gerl, Leiter der Psychosozialen Beratungsstelle der Herzogsägmühle.

Loth dankte in seiner Ansprache den Mitarbeitern des Herzog-Christoph-Hauses sowie denjenigen, die in den anderen Einrichtungen der Herzogsägmühle in Weilheim tätig sind. Die vielfältigen Dienste und Einrichtungen seien „hier bei uns“ unverzichtbar. Mit ihren vielfältigen, niederschwelligen Angeboten habe die Herzogsägmühle ein breites Netz geknüpft, um Menschen „mit den unterschiedlichsten Problemen“ aufzufangen. Zu den Fachbereichen gehören unter anderem Arbeit für Menschen mit Behinderung, Kinderhilfe Oberland und Hilfe für Menschen mit einer seelischen Erkrankung und für Menschen mit einer Suchterkrankung.

Loth blickte auch auf die Anfänge des Herzog-Christoph-Hauses zurück. Damals hätten einige Weilheimer den Bau in dieser Form mit einem Bürgerbegehren verhindern wollen. „Dieses konnten wir als Stadt aber zurückweisen.“ Allerdings dürften jene Kritiker das Haus inzwischen in einem anderen Licht sehen, „denn von ihm geht so viel Positives für unsere Stadt aus“.

Großes Lob für die im Herzog-Christoph-Haus geleistete Arbeit gab es auch von Remesch. Durch diese Hilfe könnten die betroffenen Menschen so leben, wie sie es sich wünschen. Zudem sei das Herzog-Christoph-Haus für alle Bürger der Stadt Weilheim ein Ort der Heimat.

Im Anschluss an die Reden ging es in den Vorgarten des Cafés VerWeilheim, das neben dem Herzogsägmühler Werkstattladen auch zum Haus gehört. Dort wurde anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Herzogsägmühle ein „Jubiläumsbaum“ gepflanzt.

Von Sofia Wiethaler

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