Viele Einwände

Kritik an Veränderungssperre für Zöpfstraße

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Häuser entlang der Zöpfstraße.

Wessobrunn – Nicht nur der mögliche Kauf des Klosterguts durch die Gemeinde mittels Erbpacht sorgt in den letzten Wochen für kontroverse Diskussionen. Die Veränderungssperre in der Zöpfstraße entlang der historischen Ortsdurchgangsstraße löste Ärger vor allem bei den direkt betroffenen Anliegern aus.

Ein Betroffener verteilte an die Haushalte Flugblätter, in denen er sein Missfallen über die Vorgehensweise deutlich zum Ausdruck brachte. Unter anderem wurde von Enteignung gesprochen. Bei der letzten Gemeinderatssitzung kam das Thema ebenfalls zur Sprache. Bürgermeister Helmut Dinter stellte die Ergebnisse der ersten Anhörung vor. „Die Stellungnahmen der öffentlichen Träger blieben im Rahmen der Erwartungen“, so Dinter. Mehr Gegenwind für das Vorhaben, bei dem die Gemeinde unter anderem plant, nur bestimmte Häusertypen in dem Geltungsbereich zuzulassen, kam von den Wessobrunner Bürgern. „Es gab 23 Einwendungen mit insgesamt 67 Seiten“, führte Dinter aus. Die Bedenken zielten seinen Angaben zufolge im Schwerpunkt gegen eine gefühlte Enteignung, kritisiert wurden auch die Gestaltungsvorgaben des Gemeinderats. „Es gab aber nur wenige Anregungen, wie es stattdessen besser gemacht werden soll“, sagte Dinter. Den Kritikern sicherte er zu, sich mit ihren Einwendungen intensiv zu befassen. „Wir werden uns darüber unterhalten“, versprach der Rathauschef.

Von Roland Halmel

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