Zweitbestes Team der Liga – Eishackler unterliegen im Play-Off-Finale dem ERV Schweinfurt

Es hat nicht sollen sein. Nach großen Leistungen vor großen Kulissen mussten die Peißenberger Eishackler im Bayernligafinale den ERV Schweinfurt den Vortritt lassen. Nach der 4:6-Heimniederlage unterlag die Mannschaft von Trainer Norbert Strobl den Mighty Dogs nun auch im Rückspiel mit 2:6. Die Schweinfurter stehen damit bereits nach zwei Spielen als Meister fest. Die Peißenberger belegen nach zwei dritten Plätzen in den Vorjahren Rang zwei.

„Gegen solch ein Team zu verlieren ist keine Schande“, urteilte Strobl hinterher. „Wir waren heute bei weitem nicht so routiniert wie der Gegner“, war für ihn der Hauptgrund für die Niederlage. Dabei begann das Rückspiel in Schweinfurt vor rund 2500 Zuschauern durchaus viel versprechend. Die gefährlicheren Aktionen in der ausgeglichenen Anfangsphase verzeichneten die Peißenberger, ohne daraus aber Kapital zu schlagen. Abgebrühter zeigten sich dagegen die Hausherren, die kurz vor Drittelende durch Thurner (18.) in Führung gingen. Zu Beginn des Mittelabschnitts erwischte es die Gäste dann heftig. Eckmair (21.) erhöhte zunächst in Überzahl für die Schweinfurter. Gleich im Gegenzug traf Andreas Becherer die Latte. Die Eishackler sahen den Puck dabei im Tor, die Schiedsrichter jedoch nicht. Zu allem Überfluss traf Knaup (22.) auch noch zum 3:0. Von dem Schock erholten sich die Peißenberger nur schwer. Bei zunehmender Hektik und Strafzeiten erhöhten Nikitins (34.) und Görlitz (37.) den Vorsprung der Hausherren weiter. Im Schlussdurchgang schaltete Schweinfurt einen Gang zurück. Die Peißenberger kamen so noch zu zwei Ehrentreffern durch Andy Pfleger (48.) und Jürgen Müller (52.). Zwischendurch machte Waldner (51.) das halbe Dutzend voll. Wesentlich enger ging es davor in Peißenberg zu. Dort erwischten die „Mighty Dogs“ durch das Tor von Mrachatz (2.) einen Blitzstart. Marek Pospisil (4.) sorgte aber umgehend für den Gleichstand. In der Folge bestimmten aber die Gäste vor fast 2000 Zuschauern das Geschehen. Knaup (13.) traf auch zum 1:2. Im Anschluss vergaben die Eishackler aber einige Möglichkeiten zum neuerlichen Gleichstand. Im zweiten Durchgang waren es erneut die Gäste, die die Akzente setzten. Nikitins erhöhte mit einem eiskalten Abschluss auf 1:3 (24.). Die Peißenberger gaben sich aber nicht geschlagen und kämpften sich zurück. Marco Pfleger (32.) brachte den TSV wieder heran und zu Beginn des letzten Drittels schaffte Becherer (45.) den Ausgleich. Die Freude beim Eishackler-Anhang währte aber nur wenige Sekunden, denn schon im Gegenzug brachte Funk die Schweinfurter wieder in Front. Becherer (53.) hielt die Hoffnungen auf einen Heimsieg mit seinem neuerlichen Ausgleich aber am Leben. Eine umstrittene Strafzeit brachte die Peißenberger in der Schluss- phase jedoch in Unterzahl und das nutzte Nikitins zum 4:5 (59.). Gleich im Anschluss machte Funk (60.) mit einem empty-net Tor den Sack zu. „Das war ein sehr gutes Spiel von beiden Teams, mit einem unglücklichen Ende für uns“, bilanzierte Strobl danach enttäuscht.

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