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Digitaler Abschied: Der Internet Explorer ist Geschichte

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Das Icon des Internet Explorers
Abschied: Noch lässt sich der Internet Explorer (IE) öffnen - aber nicht mehr lange. Dann gibt es eine Umleitung zum Edge-Browser, bis ein Update den IE ganz vom Rechner tilgt. © Andrea Warnecke/dpa-tmn

Im Jahr 1995 erblickte der Internet Explorer das Licht der Welt. Nun zieht Microsoft den Schlussstrich. Schließlich braucht kaum jemand den hoffnungslos veralteten Browser noch.

Berlin - Microsoft hat den Internet Explorer endgültig in den Ruhestand geschickt. Seit dem 15. Juni ist der Support offiziell ausgelaufen. Unter Windows 10 wird der Browser damit künftig nicht mehr laufen, unter Windows 11 hat er dies ohnehin nie getan.

Der Abschied soll Microsoft zufolge aber auf Raten erfolgen: Wer den Internet Explorer (IE) heute aufruft, wird ihn höchstwahrscheinlich noch wie gewohnt öffnen und nutzen können.

Immer öfter zum Edge umgeleitet

Doch nach und nach über die nächsten Monate hinweg sollen Nutzerinnen und Nutzer immer öfter zum Nachfolger Edge weitergeleitet werden, wenn sie das IE-Icon doppelklicken.

Wer den IE noch zwingend benötigt, etwa um spezielle, ältere Anwendungen auszuführen, die in modernen Browser-Umgebungen nicht mehr laufen, findet zu diesem Zweck den sogenannten IE-Modus im Edge-Browser vor.

Explorer lebt als Simulation weiter

Dieser Modus kann den Internet Explorer simulieren, ist aber mit Abstand die sicherere Umgebung. Für den IE-Modus in Edge gibt Microsoft eine Funktionsgarantie bis mindestens 2029.

Das Finale erwartet Nutzerinnen und Nutzer dann irgendwann im Rahmen eines zukünftigen Windows-Updates. Danach ist dann auch Schluss mit Weiterleitungen, so Microsofts Plan. Der IE wird dann dauerhaft deaktiviert, alle Icons und Symbole des Browsers werden automatisch von den Rechnern entfernt. dpa

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