Spieleabend

Fortnite: Streamer spielen lieber UNO als den Battle-Royale-Hit - das steckt dahinter

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Vier "Fortnite"-Streamer spielen lieber eine Runde UNO als den Battle-Royale-Shooter.

Statt die Gegner wegzuballern, spielen vier der größten "Fortnite"-Streamer lieber eine gemütliche Runde UNO. Dahinter steckt aber mehr als Langeweile.

Vergangene Woche hat Entwickler Epic Games das Update 8.20 seines Spiele-Hits "Fortnite" veröffentlicht und einige Änderungen vorgenommen, die manch Taktik zunichtemachen. Während einige Spieler darüber glücklich sind, hadern manche mit der Entscheidung und protestieren.

"Fortnite"-Protest: Streamer protestieren mit UNO gegen neuestes Update

Die vier großen "Fortnite"-Streamer "Ninja", "TimTheTatman", "CouRage" und "Marcel" legten ihre virtuellen Waffen nieder und ließen "Fortnite" ruhen. Stattdessen packten sie die Karten aus und spielten eine gemütliche Runde UNO.

Mit dem UNO-Stream drückten die vier Streamer ihren Unmut über Änderungen am normalen Spielmodus von "Fortnite" aus. In Update 7.40 hat Epic Games einige Pop-up-Cup-Einstellungen als Test in den Standardmodus übernommen.

Nach einer Analyse kamen die Entwickler zu dem Schluss, dass die Änderungen zu einer "extrem aggressiven Spielweise geführt haben". Andere Strategien seien in den Hintergrund gerückt. Deshalb wurden folgende Änderungen in "Fortnite" Update 8.20 zurückgesetzt:

  • 50 Kondition (oder Schild)
  • Wiederherstellung nach Gegner-Eliminierungen
  • 50/50/50 Materialgewinn nach Gegner-Eliminierungen
  • 500/500/500 als Material
  • Erhöhung des Maximums der Ernterate um 40 Prozent

Lesen Sie auch: Was diese Userin entdeckt hat, schockt vermutlich jeden Uno-Spieler.

"Fortnite"-Proteste: Keine Vorbereitung auf Tuniere mehr möglich?

Die Protestler behaupten, dass es aufgrund der Änderungen nun keinen Sinn mehr habe, "Fortnite" zu spielen. Zudem könnten sie nicht mehr für Turniere üben. Dabei sind die alten Einstellungen im neuen Arena-Modus enthalten. Dieser hätte aber zu lange Wartezeiten.

Das UNO-Protest-Spiel sorgte beim offiziellen Twitter-Account des Spiels für große Freude. Dieser kommentierte einen Post, der das Spiel der vier Streamer zeigte, mit den Worten: "@Ninja du hast eine ziemlich große Kartensammlung."

Ob sich Epic Games von dem Protest der vier großen Streamer beeindruckt zeigt, wird sich wahrscheinlich im nächsten "Fortnite"-Patch zeigen.

Auch interessant: Apex Legends macht Campern den Garaus.

anb

Die Spiele-Highlights der Gamescom

Interessant für Fußballfans mit Windows- oder Mac-Rechner: Für "Fußballmanager 2019" hat Sega wieder eine Bundesliga-Lizenz bekommen. Foto: Sega/dpa-tmn
Interessant für Fußballfans mit Windows- oder Mac-Rechner: Für "Fußballmanager 2019" hat Sega wieder eine Bundesliga-Lizenz bekommen. Foto: Sega/dpa-tmn  © Sega
Stundenlangen Spielspaß soll "Pokémon Let&#39s Go Evoli" liefern. Foto: Nintendo/dpa-tmn
Stundenlangen Spielspaß soll "Pokémon Let's Go Evoli" liefern. Foto: Nintendo/dpa-tmn  © Nintendo
Unter anderem gegen solche geflügelten Mutanten müssen sich Spieler in "Fallout 76" wehren. Foto: Bethesda/dpa-tmn
Unter anderem gegen solche geflügelten Mutanten müssen sich Spieler in "Fallout 76" wehren. Foto: Bethesda/dpa-tmn  © Bethesda
Neue Heimat Atombunker in "Fallout 76": Wenn draußen die Welt untergegangen ist, muss drinnen gefeiert werden. Foto: Bethesda/dpa-tmn
Neue Heimat Atombunker in "Fallout 76": Wenn draußen die Welt untergegangen ist, muss drinnen gefeiert werden. Foto: Bethesda/dpa-tmn  © Bethesda
Strahlendes West Virginia: Das erwartet die Helden von "Fallout 76", wenn sie ihren Atombunker verlassen. Foto: Bethesda/dpa-tmn
Strahlendes West Virginia: Das erwartet die Helden von "Fallout 76", wenn sie ihren Atombunker verlassen. Foto: Bethesda/dpa-tmn  © Bethesda
Keine Lagerfeuerromantik: Die Brüder Sean und Daniel sind auf der Flucht nach Mexiko. Foto: Square Enix/dpa-tmn
Keine Lagerfeuerromantik: Die Brüder Sean und Daniel sind auf der Flucht nach Mexiko. Foto: Square Enix/dpa-tmn  © Square Enix
Die Brüder Sean und Daniel auf der Veranda ihres Elternhauses in Seattle. Noch wissen sie nicht, dass sie bald flüchten müssen. Foto: Square Enix/dpa-tmn
Die Brüder Sean und Daniel auf der Veranda ihres Elternhauses in Seattle. Noch wissen sie nicht, dass sie bald flüchten müssen. Foto: Square Enix/dpa-tmn  © Square Enix
Mehr Realismus verspricht das im 19. Jahrhundert angesiedelte neue "Anno 1800": Wer etwa zu hart mit den Arbeitern umspringt, hat Massenproteste zu fürchten. Foto: Ubisoft/dpa-tmn
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Per Schiff auf zu neuen Ufern: Der Handel mit anderen Nationen spielt im neuen "Anno 1800" eine wichtige Rolle. Foto: Ubisoft/dpa-tmn
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Er ist zurück: Der neue "Spider-Man" ist vorerst ein PS4-Exklusivtitel. Foto: Sony Interactive Entertainment/dpa-tmn
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Auf zu neuen Aufgaben in "Pokémon Let's Go Pikachu". Foto: Nintendo/dpa-tmn
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Furiose Action in Großstadtschluchten ist in "Spider-Man" garantiert. Foto: Sony Interactive Entertainment/dpa-tmn
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