Phishing - was ist das und wie schütze ich mich?

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Wie man sich gegen Phishing wehrt.

Frankfurt/Main - Eine Phishing-Attacke sorgte dafür, dass zehntausende E-Mail-Konten samt Passwörtern im Internet zu lesen waren. Wie das passieren konnte und wie sich Nutzer schützen können, lesen Sie hier.

Nutzer von E-Mail sind von den jüngsten Nachrichten aufgeschreckt: Tausende Adressen tauchten zusammen mit den Passwörtern im Internet auf. Für die Adressinhaber ist das ein Alptraum. Fremde könnten so an die vertrauliche Informationen gelangen und viel Schaden anrichten.

Meist kommen Kriminelle durch sogenanntes Phishing an die Daten. Das Wort setzt sich aus den englischen Wörtern “password“ und “fishing“ zusammen. Der Diebstahl der Zugangsdaten lässt sich aber mit einigen Kniffen weitgehend ausschließen. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:

So machen Sie Ihr Passwort sicher

Wir zeigen Ihnen wie sie Ihr Passwort sicher machen. © dpa
So wählen Sie ein sicheres Passwort © dpa
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Wie funktioniert Phishing?

Die Passwortfischer nutzen eine von zwei Möglichkeiten, um an Daten zu kommen, wie Nora Basting vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erklärt. Der klassische Weg ist demnach, dem Internetnutzer eine E-Mail zu schicken, die ihn auffordert, eine bestimmte Internetseite aufzusuchen, zum Beispiel die des E-Mail-Anbieters. Doch in Wahrheit handelt es sich um eine täuschend echte Fälschung der offiziellen Seite. Versucht der Nutzer nun, sich wie gewohnt auf der Seite anzumelden, gibt er automatisch Mailadresse und Passwort preis.

Wie gehen die Passwortfischer noch vor?

Einen Schritt weiter geht die Spähattacke mit sogenannten Trojanern. Die Schadprogramme installieren einen “Keylogger“, der alle Tastatureingaben aufzeichnet. Tippt ein Nutzer seine Adresse und das Passwort ein, sendet der Programm-Fiesling die Informationen unbemerkt an den Urheber.

Wie kann man sich schützen?

Das BSI empfiehlt, E-Mails auf mögliche Phishingversuche zu untersuchen und keine Links von unbekannten Absendern zu öffnen. Außerdem hilft laut Behördensprecherin Basting eine aktuelle Virensoftware. Die sollte eigentlich bei allen Computernutzern selbstverständlich sein. Sie verhindert, dass sich auf dem Computer Trojaner einnisten, mit denen Passwörter ausgespäht werden können. Im Internet gibt es eine Reihe von Virenschutzprogrammen, auch kostenlose, die gute Dienste tun. Außerdem sollte das Betriebssystem immer auf dem neusten Stand sein, damit Sicherheitslücken gleich nach Bekanntwerden geschlossen werden können.

AP

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