Post von unterwegs

Porto für Brief und Karte per Handy ordern

Der Einwurf geht nur vor Ort, aber Briefporto kaufen klappt auch digital - per SMS oder in der App der Deutschen Post. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
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Der Einwurf geht nur vor Ort, aber Briefporto kaufen klappt auch digital - per SMS oder in der App der Deutschen Post. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Briefe und Postkarten schreiben manche auch im Zeitalter von Mails und Messengern gerne. Das Handy kann hier dennoch gute Dienste leisten – etwa beim Frankieren.

Berlin (dpa/tmn) – Wer Brief oder Postkarte von unterwegs verschicken will und gerade keine Briefmarke zur Hand hat, kann auf das Handy zurückgreifen. Das Frankieren per Handyporto ist schon seit Jahren möglich, aber vielen nicht bekannt, so das Telekommunikationsportal « Teltarif.de».

Dabei geht es ganz einfach. Man braucht ein Handy und einen Stift. Das Porto wird per SMS an die Servicenummer 22122 der Deutschen Post angefordert. Via SMS kommt ein zwölfstelliger Code zurück. Dieser wird per Hand auf das Briefmarkenfeld notiert. Ähnlich funktioniert es mit der Post-App. Abgerechnet wird über die Mobilfunkrechnung. Der Dienst funktioniert bei allen drei Netzbetreibern Deutschlands. Päckchen und Pakete können nicht per Handyporto versandt werden.

Allerdings kostet der Versand mit Handyporto insgesamt etwas mehr als das normale Porto. Die Post berechnet einen Aufschlag von 40 Cent, dazu kommen die Kosten für die Bestell-SMS. Das Handyporto ist damit eher die Variante für Engpässe unterwegs. Zu Hause kann man die Internetmarke der Post ohne Aufpreis online kaufen und ausdrucken.

© dpa-infocom, dpa:201007-99-860576/2

Information von teltarif

Deutsche Post: Handyporto

Deutsche Post: Internetmarke

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